Ziel der refraktiven Chirurgie ist es, die Form der zentralen Hornhaut und damit den Fokus der Lichtbrechung zu verändern. Der Brennpunkt der Brechkraft soll auf der Netzhaut liegen – dies ist bei Fehlsichtigkeit nicht der Fall. Bei einer Augenlaser-Operation wird die Hornhaut so korrigiert, dass der Soll-Zustand und damit die optimale Sehschärfe erreicht wird.
Die erforderliche Art der Korrektur und die dafür benötigte Technik müssen durch eine genaue Diagnose festgestellt werden. Die Voruntersuchung ist daher einer der wichtigsten Faktoren, um den Erfolg einer Augenlaserkorrektur zu sichern. Auf der Suche nach der richtigen Augenlaser-Klinik sollten Sie dies unbedingt beachten! Sie erkennen eine professionelle Klinik daran, dass die Ärzte sich bei der Voruntersuchung Zeit für Sie nehmen. Seriöse Operateure werden Ihren Sehfehler genau diagnostizieren und Ihren allgemeinen Gesundheitszustand sowie Ihre Krankengeschichte konkret abklären, um die Risikofaktoren so gering wie möglich zu halten. Ebenso wichtig ist es, dass man Sie über Risiken und Nebenwirkungen informiert, schließlich ist eine Augenlaser-OP ein chirurgischer Eingriff. Es gibt Umstände und Krankheitsbilder (starke Narbenbildung), unter denen von einem Eingriff mit Laser abzuraten ist, beispielsweise kann die Laserfrequenz Störungen bei Herzschrittmachern verursachen. Erst wenn eindeutig geklärt ist, dass Sie nicht zu den sogenannten Risikopatienten gehören, wird ein kompetenter Operateur, der seine Arbeit und seine Patienten ernst nimmt, die weiteren Vorgehensweisen mit Ihnen besprechen.\n

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Ablauf der Voruntersuchung

\nFür eine ausführliche Voruntersuchung sollten Sie zwei bis drei Stunden einplanen. Im Detail werden üblicherweise mehrere Untersuchungsschritte durchgeführt, um herauszufinden, ob und mit welchem Verfahren eine Augenlaserkorrektur bei Ihnen gemacht werden kann. Am Ende bespricht Ihr Operateur mit Ihnen den genauen Behandlungsplan und stellt Ihnen einen Termin zur Verfügung.\n

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Die Erfolgsquote der Operation beruht nicht zuletzt auf präziser Diagnostik, die heutzutage ebenfalls zu einem Teil mittels Lasertechnik erreicht wird. Das Ermitteln der Brillenwerte nennt man „Refraktion“. Als Brillenträger wissen Sie wohl, wie wichtig es ist, dass diese Werte genau sind. Jeder, der schon einmal einen Tag mit falsch eingestellter Sehhilfe verbringen musste, kennt die Auswirkungen wie Kopfschmerzen und brennende Augen. Da eine Operation nicht so einfach zu korrigieren ist wie die Stärke von Brillengläsern, wird bei der Refraktion in der Voruntersuchung besonders viel Wert auf Präzision gelegt. Daher wird das Auge des Patienten in mehreren Schritten und mit unterschiedlichen Verfahren vermessen:

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  • Bei der Objektiven Refraktion wird das Auge mittels eines Diagnosestrahls (Laser oder Infrarot) vermessen. Für genaue Dioptrienwerte wird dieses Verfahren einmal bei normaler Pupillengröße und zur Überprüfung bei medikamentös erweiterter Pupille vorgenommen.
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  • Die Subjektive Refraktion ermittelt durch die Mithilfe und die subjektive Wahrnehmung des Patienten die Werte mit einem Brillenapparat.
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\nNeben den Dioptrien sind aber noch andere Faktoren ausschlaggebend für die Diagnose und die Vorgehensweise. So werden diverse Krankheitsbilder (grüner Star) durch Augendruckmessung ausgeschlossen.
Die Aberroskopie liefert dem Augenarzt hoch aufgelöste Messwerte über den Brechwert des Auges. Für eine auf Sie individuell zugeschnittene Augenlaser-Korrektur ist diese Untersuchung unerlässlich.
Die Hornhaut-Topographie erstellt eine „Höhenkarte“ Ihrer Hornhaut, auf der der Augenarzt die genaue Struktur untersuchen kann. Bei weiteren Diagnoseverfahren werden auch die Dicke und Beschaffenheit einzelner Gewebeschichten ermittelt und bewertet. Dies ist erforderlich, um den bestmöglichen Ausgleich Ihrer Hornhaut für optimale Sehstärke nach der Operation zu gewährleisten.
Wenn Ihr Arzt alle Untersuchungen vorgenommen und bei seiner umfangreichen Diagnose festgestellt hat, dassSsie für eine Augenlaser-Operation geeignet sind, dann steht Ihrer OP und damit einer Zukunft ohne Brille oder Kontaktlinse nichts mehr im Wege.

  1. […] und Lasek ist ein erneuter Eingriff schwieriger, als bei Lasik. Lassen Sie sich dazu schon bei der Voruntersuchung von Ihrem Augenarzt […]

  2. stimme ich zu! Die Voruntersuchungen sind unheimlich wichtig.\n…glaube der Wavescan fehlt noch. Aber kann man denk ich optional wählen.

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