Seefeld-Kadolz (OTS) – Die Geschäftsführung von Gut Hardegg nimmt die
in den Medien
veröffentlichten Vorwürfe bezüglich Tierschutzverletzungen in der
Schweinezucht äußerst ernst. Die in der Berichterstattung gezeigten
Bilder entsprechen in keiner Weise den Standards und Werten, für die
der Betrieb seit Generationen steht.
Zwtl.: Weitreichende Konsequenzen und Verbesserungsmaßnahmen in
weniger als einer Woche
Maximilian Hardegg zeigt sich über die im Video gezeigten Bilder
„schockiert, verärgert und natürlich auch persönlich betroffen.“
Entsprechend hat Gut Hardegg umgehend mit weitreichenden Konsequenzen
und Maßnahmen reagiert: „Wir haben sofort die in Verdacht stehenden
Mitarbeiter fristlos entlassen, und die verbleibenden Kollegen sind
sich unserer Null-Toleranz-Haltung gegenüber Tierwohlverstößen
bewusst und tragen diese voll mit.“ Doch das gehe ihm nicht weit
genug, meint Hardegg: „Was ich jetzt tun kann und möchte, ist aus den
Fehlern zu lernen und sofort tätig zu werden.“
Link zum Reel
1. Volle Transparenz zum Schutz der Tiere:
Kameras im Stall werden es ermöglichen, die Tiere rund um die Uhr im
Blick zu haben. Zusätzlich erfolgen regelmäßige und unangekündigte
Kontrollen durch unabhängige Institutionen und Fachexperten.
2. Weitere Verbesserungen im Tierwohl:
Ein unabhängiger Verhaltensforscher hat das Tierwohl aus Sicht des
Tieres bewertet. Der Betrieb und die Herde befinden sich in einem
guten Allgemeinzustand. Nur ganz wenige Tiere (<1 %) weisen leichte
Verletzungen auf. Im Bereich der Sauberkeit kann nachgebessert
werden, was durch eine optimierte Einstellung der Lüftung bereits
umgesetzt wurde. Erste Verbesserungen mit durchgehend sauberen Tieren
sind bereits sichtbar. Das nun folgende Verbesserungsprogramm wird
wissenschaftlich betreut und unter Einbindung der
Landwirtschaftskammer Österreich durchgeführt. Dieses geht über die
gesetzlichen Standards hinaus, mit dem Ziel, zu einem sehr guten
Allgemeinzustand der Herde zu gelangen – möglichst verletzungsfrei
und mit höchster Sauberkeit. „Ich bin sicher, dass wir damit neue
Standards für die österreichische Schweinehaltung setzen können“,
zeigt sich Hardegg überzeugt.
3. Vertrauensbildung bei regionalen Kunden:
Gut Hardegg als maßgeblicher regionaler Lebensmittelversorger wird
sich wieder stärker auf die Vertrauensbildung bei den regionalen
Kundinnen und Kunden fokussieren. Denn „die Versorgung unserer 9
Millionen Einwohner durch die 100.000 österreichischen Landwirte ist
in jedem Fall nachhaltiger, als Lebensmittel und Lebendtiere über den
Atlantik zu uns zu bringen“, sagt Hardegg. Auch dafür benötigt es das
Vertrauen der Kundinnen und Kunden.“
Gut Hardegg bekennt sich uneingeschränkt zu höchsten
Tierwohlstandards und einer konsequenten Null-Toleranz-Politik bei
Verstößen gegen diese Grundsätze. Jegliches Fehlverhalten gegenüber
den Tieren wird unverzüglich und mit allen notwendigen Konsequenzen
geahndet.

