Meldestelle christenschutz.at: DÖW-Bericht 2024 als ideologisches Instrument gegen christliche Werte

Wien (OTS) – Die Meldestelle für Christenfeindlichkeit,
www.christenschutz.at ,
äußert massive Kritik am aktuellen DÖW-Rechtsextremismusbericht 2024.
Durch das neu eingeführte Konzept der „Resonanzräume“ werden legitime
demokratische Positionen systematisch in die Nähe des
Rechtsextremismus gerückt.

Zwtl.: „Rechtsextremismus-Barometer“ diffamiert die Mitte der
Gesellschaft

Besonders problematisch bewertet die Meldestelle das sogenannte
„Rechtsextremismus-Barometer“. Hier werden Einstellungen, die in der
Mitte der Gesellschaft tief verwurzelt sind – etwa die Überzeugung,
dass es zwei biologische Geschlechter gibt oder dass sich
Zugewanderte anpassen sollten – als „Einstiegsdrogen“ für
extremistisches Denken kategorisiert. „Dies ist eine unzulässige
Gleichsetzung von demokratischer Meinungsvielfalt mit extremistischen
Umtrieben“, betont Jan Ledóchowski, Vorsitzender der Meldestelle
christenschutz.at.

Zwtl.: Resonanzraum-Konzept als Instrument der Ausgrenzung

Das DÖW klassifiziert christliche Organisationen nun als
„Resonanzräume“, die als „Durchlauferhitzer“ für eine Radikalisierung
wirken sollen. Wer christliche Werte wie das Lebensrecht Ungeborener
oder traditionelle Familienbilder verteidigt, wird laut Bericht zum
Wegbereiter für „völkischen Rechtsextremismus“ erklärt. „Diese
Methodik konstruiert eine Form der Kollektivschuld ohne empirischen
Nachweis“, so Suha Dejmek, Vorstandsmitglied der Meldestelle. „Es ist
ein massiver Angriff auf die Religions- und Meinungsfreiheit, wenn
die Verteidigung der Ausübung des Glaubens als demokratiegefährdend
eingestuft wird“.

Zwtl.: Verharmlosung des NS-Widerstands

Jan Ledóchowski, dessen eigene Familiengeschichte tief vom
Widerstand gegen das NS-Regime geprägt ist – ein Urgroßvater wurde
von den Nationalsozialisten erschossen, ein weiterer Urgroßvater war
im KZ inhaftiert – zeigt sich persönlich erschüttert. „Christen und
konservative Bürger im selben Atemzug mit Neonazis zu nennen, ist
eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts“.

„Wir stellen uns schützend vor christliche Institutionen und
Personen, die zu Unrecht in einen extremistischen Kontext gerückt
werden“, so Ledóchowski abschließend.