Wien (OTS) – Die Evaluierung des Fonds für digitale Transformation
durch die RTR
Rundfunk und Telekom Regulierungs GmbH belegt, dass die Förderung in
den vergangenen fünf Jahren entscheidend zur digitalen
Weiterentwicklung privater Medienunternehmen beigetragen und trotz
des Kosten- und Restrukturierungsdrucks auf die Branche gleichzeitig
zahlreiche Arbeitsplätze in strategischen relevanten Bereichen zu
sichern .
Die Ergebnisse der Studie bestätigen, dass die
Digitaltransformationsförderung bei privaten Medienunternehmen
nachhaltige Investitionen in digitale Technologien, neue Formate und
innovative Distributionswege bewirkt hat. Gerade in einem von raschem
Strukturwandel geprägten Umfeld war der Fonds ein entscheidender
Stabilitätsfaktor für private Rundfunkveranstalter in Österreich.
Gleichzeitig macht die Studie deutlich: Die digitale
Transformation des österreichischen Medienmarktes ist noch nicht
abgeschlossen. Im Gegenteil: Die Dynamik hat sich zuletzt weiter
beschleunigt . Insbesondere die rasanten Entwicklungen im Bereich der
künstlichen Intelligenz erhöhen den Transformationsdruck auf
Medienhäuser erheblich. Ohne gezielte Investitionen droht eine
strukturelle Wettbewerbsverzerrung zulasten österreichischer Anbieter
. Um Qualität, Unabhängigkeit und Innovationskraft der
österreichischen Medien auch künftig sicherzustellen, sind weitere
entschlossene und rasche Transformationsschritte notwendig.
„ Die Studie zeigt klar: Der Digitaltransformationsfonds wirkt.
Er hat Investitionen ermöglicht, Innovationen angestoßen und
Beschäftigung gesichert. Angesichts der technologischen Umbrüche,
insbesondere durch KI, sollte dieser Weg konsequent fortgesetzt
werden. “, betont VÖP-Präsident Christian Stögmüller. „
Österreichische Medienunternehmen müssen ihre digitalen Angebote
weiterhin ausbauen und weiterentwickeln, um im intensiven Wettbewerb
mit globalen Online-Plattformen bestehen zu können. “
Vor diesem Hintergrund erachtet der Privatsenderverband die
Fortführung der Digitaltransformationsförderung für sinnvoll und
notwendig. Der Verband spricht sich daher klar dafür aus, die
Notifizierung des Fonds möglichst rasch zu verlängern und seine
Dotierung abzusichern. Nur so kann gewährleistet werden, dass
österreichische Medien auch künftig wettbewerbsfähig bleiben,
Arbeitsplätze sichern und ihren unverzichtbaren Beitrag zur
Meinungsvielfalt und demokratischen Öffentlichkeit leisten können.

