ATLAWS-Wiki online: Research Institute schafft wissenschaftlich fundierte Orientierung im EU-Digitalrecht

Wien (OTS) – ATLAWS-Wiki online: Research Institute schafft
wissenschaftlich
fundierte Orientierung im EU-Digitalrecht

Wien, 10. März 2026 – Die Vielzahl europäischer
Gesetzesinitiativen im digitalen Bereich schafft bei Organisationen
zunehmend Verunsicherung: Bin ich betroffen? Welche Pflichten ergeben
sich? Welche Haftungs- und Sanktionsrisiken bestehen – und ab wann?
Mit ATLAWS („Atlas for Tracking Law And Watching Standards“) stellt
das Research Institute – Digital Human Rights Center eine offene,
unabhängige und übersichtliche Grundlage zur Orientierung bereit,
welche nun aktualisiert wurde: das ATLAWS-Wiki.Dieses Projekt wurde
zu Beginn von den folgenden Organisationen ermöglicht und
kollaborativ mitgestaltet: Gaia-X Hub Austria und AIT Austrian
Institute of Technology, OSSBIG Austria, ISPA, Bundesministerium für
Finanzen (BMF), Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und
Forschung (BMBWF), AustriaTech, uniko (Österreichische
Universitätenkonferenz) – via uniko u. a. Medizinische Universität
Graz, Universität Innsbruck, Paris Lodron Universität Salzburg.

ATLAWS ist als „digitaler Atlas“ im Wiki-Format konzipiert. Wie
bei elektronischen Landkarten sollen Informationen in jenem
Detailgrad („Flughöhe“) abrufbar sein, der gerade benötigt wird – vom
raschen Überblick bis zum gezielten Eintauchen in Detailfragen zur
Anwendbarkeit, zu drohenden Konsequenzen oder zu Querverbindungen.

Im Zentrum stehen vier Leitfragen, die ATLAWS systematisch
aufbereitet:

· Betroffenheit: Ist Ihre Organisation von einem EU-Rechtsakt
betroffen?

· Kernpflichten: Welche zentralen Pflichten ergeben sich konkret
für Sie?

· Konsequenzen bei Nichteinhaltung: Welche Haftungen, Sanktionen,
Übergangs- oder Umsetzungsfristen sind relevant?

· Überschneidungen: Wo gibt es Synergien mit anderen Rechtsakten
oder Normen?

Strukturiert ist das ATLAWS-Wiki in vier thematische Cluster:
Cybersecurity, Künstliche Intelligenz, Digitale Dienste und Märkte
sowie Datenstrategie. In diesen Clustern werden Rechtsakte und
Leitlinien samt Praxisbeispielen, Querbezügen und aktuellenHinweisen
zusammengeführt. Die Aktualisierung wurde ermöglicht durch die
großzügige Unterstützung und das Engagement von Gaia-X Hub Austria
und AIT Austrian Institute of Technology, OSSBIG Austria und ISPA.

ATLAWS schließt zudem eine Informationslücke: Während mediale
Berichterstattung oft nur ausgewählte Initiativen fokussiert,
ermöglicht das Wiki auch das Eintauchen in weniger beachtete, aber
praktisch hoch relevante Regelwerke – und macht deren Zusammenspiel
sichtbar.

Die Inhalte wurden durch die Expert*innen des Research Institute
auf höchstem wissenschaftlichem Niveau erarbeitet. Mit Ende 2025
wurde das Wiki aktualisiert und unter anderem das neue NIS-Gesetz und
der Omnibus-Entwurf der EU Kommission eingearbeitet.

Das Ergebnis ist unter einer Creative-Commons-Lizenz
veröffentlicht.

Zwtl.: Zitat

„Mit ATLAWS ist es uns gelungen, eine offene und übersichtliche
Grundlage zur Orientierung in einer komplexen und volatilen
Rechtslage zu schaffen, die auch für nicht-Jurist*innen intuitiv
zugänglich ist und die interdisziplinären Perspektiven unseres Teams
widerspiegeln.“ (Christof Tschohl, wissenschaftlicher Leiter,
Research Institute – Digital Human Rights Center)

„Bei der Arbeit am ATLAWS legen wir größten Wert auf
wissenschaftliche Sorgfalt, denken aber zugleich konsequent aus der
Praxis heraus. So finden Nutzer*innen rasch, was ihnen im
Arbeitsalltag tatsächlich weiterhilft.“
(Mirjam Tercero, Projektleiterin ATLAWS, Research Institute – Digital
Human Rights Center)

ATLAWS-Wiki: https://wiki.atlaws.eu/index.php/Hauptseite

Projekt-Überblick: https://www.atlaws.eu

Research Institute – Digital Human Rights Center:

Home

Kontakt: [email protected]

Hinweis: Die Inhalte im ATLAWS-Wiki stellen allgemeine
Information dar und ersetzen keine Rechtsberatung. Das Research
Institute übernimmt keine Haftung für Inhalt und Richtigkeit.