Wien (OTS) – In der Bezirksvertretungssitzung vom 20. März 2026 wurde
der
Rechnungsabschluss für Meidling gegen die Stimmen der FPÖ
beschlossen. Während SPÖ, ÖVP, NEOS und Grüne den Abschluss lobten
und insbesondere die Bildung neuer Rücklagen hervorhoben, übt die FPÖ
Meidling deutliche Kritik an den inhaltlichen Schwerpunkten.
Das Mitglied des Finanzausschusses, Bezirksrat Ronald Seiler,
stellt klar: „Bei den Kulturausgaben wurde das Budget vollständig
ausgeschöpft. Bei der Förderung von Vereinen wurde es sogar um 10.000
Euro erhöht. Gleichzeitig wurde aber etwa bei den Kindergärten massiv
gespart.“
Tatsächlich wurden laut Rechnungsabschluss rund 145.000 Euro im
Bereich der Kindergärten nicht verwendet. Für die FPÖ ist das ein
klares Signal falscher Prioritätensetzung. Während notwendige Mittel
für die Jüngsten im Bezirk nicht ausgeschöpft werden, fließen Gelder
weiterhin in Projekte wie sogenannte „soziale Wohnzimmer“ oder ein
„Volxkino“.
Auch Bezirksparteiobfrau Petra Steger kritisiert die Entwicklung
deutlich: „Wenn gleichzeitig bei unseren Kindern gespart und Geld für
ideologisch geprägte oder fragwürdige Projekte ausgegeben wird, dann
stimmt die Richtung nicht. Gerade in Zeiten knapper Budgets braucht
es klare Prioritäten – und diese müssen bei Familien und Kindern
liegen.“
Für die Freiheitlichen steht fest: Öffentliche Mittel müssen
verantwortungsvoll eingesetzt werden – mit einem klaren Fokus auf die
Bedürfnisse der Meidlinger Bevölkerung.

