Wien (OTS) – Wer sich mit Chiasamen, Kefir oder Açai-Beeren
beschäftigt, wird auch
unweigerlich über Kimchi stolpern – nicht zuletzt aufgrund des Online
-Hype des fermentierten Superfoods. Während der Fermentation
entstehen Milchsäurebakterien, die eine positive Wirkung auf die
Darmflora haben und dem koreanischen Nationalgericht seinen Ruf als
Superfood verleihen. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat
13 handelsübliche Kimchi auf dessen gesundheitsfördernde Wirkung
getestet. Das Ergebnis: Milchsäurebakterien sind nur in drei
unpasteurisierten Kimchi-Produkten enthalten. Insgesamt erhielten 8
Produkte ein gutes Gesamturteil, 5 ein durchschnittliches. Die
ausführlichen Testergebnisse gibt es ab 26. März 2026 in der April-
Ausgabe der Zeitschrift KONSUMENT und ab sofort auf www.vki.at/kimchi
-2026 .
Die Ergebnisse
In der Laboranalyse konnte keine Belastung durch Schwermetalle
festgestellt werden. Allerdings über- oder unterschritten einige
Produkte den vorgegebenen Kimchi-Standard an Salz- oder Säuregehalt.
Die drei Erstplatzierten sind die einzigen Kimchi, die
gesundheitsfördernde Milchsäurebakterien enthalten. Die drei Produkte
wurden im Bio-Supermarkt, bei Billa und im Spezialitätengeschäft
gekauft.
Acht Kimchi schnitten geschmacklich gut ab. Produkte mit
ausgewogener Säure, angenehmer Schärfe und guter Textur überzeugten.
Importierte Produkte wurden im Übrigen nicht besser bewertet als
europäische. Bio-Kimchi von Spar überzeugte in der Blindverkostung am
wenigsten. Dieses Produkt würden die wenigsten Verkostenden kaufen.
Insgesamt schnitt es aber dennoch mit einer guten Bewertung ab.
Die Nährwerte
Zur Beurteilung der Nährstoffzusammensetzung wurde der Nutri-
Score berechnet – in diesem Fall stark vom Salzgehalt abhängig. Die
Produkte von Spar und Oriental Kimchi schafften die Top-Bewertung A,
für KoRo wurde B ermittelt. Die meisten Erzeugnisse kamen auf C. Wer
auf den Salzgehalt achten muss, sollte eher kleinere Portionen
konsumieren. Beim Verarbeitungsgrad (NOVA) kommen fast alle Produkte
auf die Klassifikation 3. Jongaa Kimchi, Wang Korea und Yangban
Kimchi erhielten aufgrund von Geschmacksverstärkern oder
Süßungsmitteln sogar NOVA 4, womit sie als „sehr hoch verarbeitet“ zu
klassifizieren sind.
SERVICE: Die ausführlichen Testergebnisse gibt es ab 26. März
2026 in der April-Ausgabe der Zeitschrift KONSUMENT und auf ab sofort
www.vki.at/kimchi-2026 .

