Wien (OTS) – Wie sehen Lunge, Herz und Knochen aus der Nähe aus?
Woran erkennt man
eine Tierseuche? Und wie erforschen wir, was Hunde und Wölfe denken
und fühlen? Bei der Langen Nacht der Forschung 2026 öffnet die
Veterinärmedizinische Universität Wien ihre Pforten für alle, die
Wissenschaft live erleben möchten. Am Freitag, den 24. April 2026,
von 17:00 bis 21:00 Uhr heißt es: Entdecken, Staunen, Ausprobieren –
bei freiem Eintritt am Campus der Vetmeduni.
Die Lange Nacht der Forschung ist Österreichs größtes Forschungs-
Event. Forscherinnen und Forscher präsentieren ihre Arbeit einer
breiten Öffentlichkeit – von Kindern und Jugendlichen bis zu
interessierten Erwachsenen. Die Vetmeduni ist mit über 15 Stationen
am Campus vertreten und darüber hinaus mit Beiträgen an mehreren
Standorten in Österreich. Ob ein Blick hinter die Kulissen der
Wissenschaft, Mitmach-Experimente oder geführte Touren durch
einzigartige Sammlungen: Hier wird Forschung lebendig.
Programm am Campus der Vetmeduni:
– Wolf Science Center: Die Core Facility WSC der Vetmeduni ermöglicht
eine fachübergreifende Erforschung von mit dem Menschen
sozialisierten Wölfen und Hunden.
– Messerli Forschungsinstitut für Mensch-Tier-Beziehung –
Erfinderische Vögel: Wie Kea-Papageien, Goffin-Kakadus und Karakaras
Probleme lösen und Neues ausprobieren – in Volieren und in freier
Wildbahn.
Weiters:
– Einfluss von Mikroplastik – wie nehmen wir Mikroplastik auf und
welchen Einfluss hat es auf uns?
– Einblicke in die Arbeit der Core Facility Wolf Science Center.
– Wie erforscht man die verborgene Welt von Hunden und Wölfen?
– Tierisch gut verbunden – das Quiz der Mensch-Tier-Beziehung(en).
– Erfinderische Vögel – sind Sie so schlau wie ein Vogel?
– Kann man Atmung sehen?
– Wie verändern moderne bildgebende Verfahren die
veterinärmedizinische Forschung, Diagnostik und Ausbildung?
– Forschung rund ums Pferd: Welche Gefahr geht von Mücken und Zecken
aus und wie erkennt man Schmerzen beim Pferd?
– Wie helfen Zellkulturmodelle in der Schweinemedizin?
– Gefroren für morgen – optimiertes Samenbanking zum Rasseerhalt des
Norikers.
– Zwischen Genuss & Gefahr – was sind „gute“ und was sind „schlechte“
Keime?
– Tatort Tierseuche: Wie können wir eine Tierseuche erkennen und
eindämmen.
– Digital im Stall – was uns Computer über das Verhalten von Kühen
und Schweinen erzählen können.
– Anatomiemuseum: Eine anatomische Entdeckungsreise für Jung und Alt
– von Skeletten bis zu Feucht- und Trockenpräparaten. Führungen sind
auf 25 Personen begrenzt; Anmeldung erforderlich.
– Veterinärpathologisches Museum: Eine der größten
veterinärpathologischen Sammlungen weltweit – vom Elefanten bis zum
Huhn, mit häufigen und seltenen Krankheitsbildern. Führungen sind auf
30 Personen begrenzt; Anmeldung erforderlich.
Österreichweit dabei: Vetmeduni-Stationen außerhalb des Campus
– Biozentrum in Wien Landstraße
– IFA in Tulln, Niederösterreich
– ISTA (Institute of Science and Technology Austria) in Gugging,
Niederösterreich
– Universität für Weiterbildung in Krems, Niederösterreich
– Biologische Station Neusiedlersee in Illmitz, Burgenland

