Wien (OTS) – Der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser schlägt
Alarm.
„Kürzlich warnte die Tiroler Ärztekammer alle Tiroler Ärztinnen und
Ärzte, dass sich aufgrund der ‚aktuellen geopolitischen Spannungen‘ –
konkret des Iran-Kriegs – ein möglicher Engpass bei Nitril-Produkten
wie etwa Einweghandschuhen für das medizinische Personal abzeichnet.
Seit über einem Jahr wird in praktisch jeder Sitzung des EU-
Gesundheitsausschusses unter anderem über Notfallmaßnahmen
debattiert, einschließlich einer ausreichenden Versorgung mit
Arzneimitteln und Medizinprodukten. Ich kann dieses völlig abgehobene
Gerede der Globalisten, der EU-Kommission und der Systemparteien –
Volkspartei, Sozialisten, Grüne und Liberale – mittlerweile nicht
mehr hören. Es droht neben einem Medikamentenmangel sogar auch ein
Mangel an Nitril-Produkten wie Einweghandschuhen sowie an Helium,
ohne die ein modernes Gesundheitssystem nicht mehr funktionieren
könnte“, erklärte Hauser.
„Was macht die EU tatsächlich? Wie sichert sie die notwendigen
Nitril-Handschuhe für Mediziner? Oder sollen Ärzte demnächst mit
bloßen Händen operieren?“, so Hauser weiter. Die „vollmundige Politik
der EU-Kommission“ habe laut Hauser längst nichts mehr mit der
Realität zu tun. „Gerade der Gesundheitsbereich ist ein
Musterbeispiel für das Totalversagen der EU-Kommission: Zahlreiche
Verordnungen, Papiere und Strategien, immer mehr Geld, aber
gleichzeitig Mangel in allen Bereichen. Das ist der beste Beweis
dafür, dass Gesundheit in nationalstaatlicher Kompetenz bleiben muss.
Die EU-Kommission löst keine Probleme im Gesundheitsbereich, sie ist
längst selbst zum Problem geworden“, unterstrich Hauser.
„Ich will jetzt von der EU-Kommission wissen, wie es zu solchen
Mangelerscheinungen kommen kann, obwohl das Europäische Parlament und
die Kommission ständig über die Versorgung mit Medizinprodukten
sprechen und wie konkrete Lösungen für die Versorgung mit Nitril-
Produkten sowie mit Helium aussehen. Die EU hat diese Kompetenzen an
sich gezogen, jetzt wird sie in dieser Krise auch beweisen müssen, ob
sie ihre großspurigen Versprechen auch halten kann“, so Hauser.

