Neue Leitung im Fairness-Büro

Wien (OTS) – Bundesminister Norbert Totschnig hat Frau Dr. Hold zur
neuen
Geschäftsführerin des weisungsfreien und unabhängigen Fairness-Büros
bestellt. Hold ist seit der Errichtung des Fairness-Büros im Jahr
2022 in der Stellvertretung tätig und hat den Aufbau der
Erstanlaufstelle für unfaire Handelspraktiken maßgeblich
mitgestaltet.

Bundesminister Norbert Totschnig: „Mit Doris Hold übernimmt eine
ausgewiesene Expertin die Geschäftsführung des Fairness-Büros. Sie
verbindet juristische und wirtschaftliche Kompetenz mit einem klaren
Gespür für praktikable Lösungen. Doris Hold steht für einen
dialogorientierten, aber auch starken, verlässlichen Kurs. Sie kennt
die Herausforderungen in der Lebensmittelkette und bringt die nötige
Erfahrung mit, um auch in Zukunft gegenüber marktmächtigeren
Käuferinnen und Käufern mit Klarheit, Augenmaß und Konsequenz für
faire Rahmenbedingungen einzutreten. Ihrem Vorgänger Dr. Johannes
Abentung danke ich für die hervorragende Aufbauarbeit und die
erfolgreiche Etablierung dieser vor allem für unsere Bäuerinnen und
Bauern zentralen Anlaufstelle.“

Hold hat an internationalen Universitäten Rechts- und
Wirtschaftswissenschaften sowie Nachhaltigkeitsmanagement studiert.
Sie sammelte Berufserfahrung in internationalen Kanzleien und
Beratungsunternehmen und war in leitenden Funktionen tätig.

Dr. Doris Hold: „Das Fairness-Büro verfolgt einen klassisch
österreichischen Ansatz: ,Über´s Reden kommen d’Leut zam.‘ Genau
diesen Weg möchte ich auch in Zukunft weitergehen. Ich stehe für den
Wirtschaftsstandort Österreich und für Lösungen statt Geldbußen, denn
Strafen zahlen ohnedies oft Lieferanten und Konsumentinnen und
Konsumenten. Wir arbeiten eng mit der Bundeswettbewerbsbehörde
zusammen, wenngleich wir Fälle nur bei hartnäckiger Zuwiderhandlung
weitergeben. Es geht mir darum, in einem hochkonzentrierten
Lebensmittelmarkt Fairness zu stärken.“

Sie bedankt sich zugleich bei ihrem Vorgänger: „Ich danke Dr.
Johannes Abentung sehr herzlich. Ich durfte von seiner Besonnenheit
und seiner Erfahrung in den letzten Jahren viel lernen. Er hat die
Positionierung und den erfolgreichen Weg des Fairness-Büros
entscheidend geprägt.“

Das Fairness-Büro hat sich als europaweit bewährte Einrichtung
etabliert, mit einem klaren Ansatz: Prävention vor Strafe. Durch
Vermittlung, Vertrauen und fachliche Kompetenz leistet das Büro einen
wichtigen Beitrag zu fairen Wettbewerbsbedingungen in der
Lebensmittelkette und stärkt damit die
Lebensmittelversorgungssicherheit sowie den Wirtschaftsstandort
Österreich.