FPÖ-Landbauer zu Waffengesetz: Bürokratiemonster, das Jäger und gewissenhafte Waffenbesitzer unter Generalverdacht stellt

St. Pölten (OTS) – „Mit dem heutigen Inkrafttreten der
Waffengesetz-Novelle werden Jäger
und gewissenhafte Waffenbesitzer mit praxisfremden Pflichten, neuen
Fristen und mehr Bürokratie unter Generalverdacht gestellt. Das ist
ein Bürokratiemonster und der nächste Schritt zur Entwaffnung
rechtschaffener Bürger“, kommentiert FPÖ-Landesparteiobmann LH-
Stellvertreter Udo Landbauer die Gesetzesnovelle. Auch die Kosten für
Erwerb und Gutachten werden massiv verteuert. „Die Regierung hat
wieder eine große Bevölkerungsgruppe gefunden, der sie in die Taschen
greifen kann. Die FPÖ hat diesem Angriff auf die Bürgerrechte aus
gutem Grund nicht zugestimmt“, so Landbauer.

Die neuen Regeln betreffen insbesondere die Jagdkarte, Kategorie-
C-Waffen sowie zusätzliche Registrierungs-, Aufzeichnungs- und
Meldepflichten. „Wer seit Jahren verantwortungsvoll jagt, seine
Waffen ordnungsgemäß verwahrt und sich an Recht und Gesetz hält, darf
nicht plötzlich unter Generalverdacht gestellt werden. Genau das
passiert jedoch mit dieser Novelle. Statt gezielt gegen illegale
Waffen und echte Gefährder vorzugehen, schafft die Regierung neue
Belastungen für jene, die sich ohnehin korrekt verhalten“, betont
Landbauer.

„Mehr Formulare, neue Fristen und mehr Gebühren bedeuten noch
lange nicht mehr Sicherheit“, hält Landbauer fest. Auch die
verlängerte Abkühlphase und die Einbindung von Gewerbetreibenden bei
privaten Überlassungen zeigen für ihn klar die Richtung: weg vom
Vertrauen in den rechtschaffenen Bürger, hin zu Schikanen und reiner
Willkür.

„Die FPÖ steht an der Seite der Jäger und aller gesetzestreuen
Waffenbesitzer. Die Regierung muss endlich in die Gänge kommen und
gezielt gegen echte Straftäter vorgehen. Wenn Kinderschänder mit
viereinhalb Jahren Haft davonkommen, aber gesetzestreue Bürger
schikaniert werden, dann ist das nicht mehr normal“, so Landbauer.