Wien (OTS) – Der Kultursprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Lukas Brucker,
fordert nach
den nun bekannt gewordenen Zuschauerzahlen des Films „Wahlkampf“ die
sofortige Rückzahlung der Wiener Fördermittel in der Höhe von 183.000
Euro. Insgesamt wurden 553.000 an öffentlichen Mitteln für diesen
Film aufgewendet. Laut Medienberichten lockte die Doku über SPÖ-Chef
Andreas Babler nicht einmal 895 Besucher in die Kinos – rechnerisch
entspricht das rund 617 Euro Steuergeld pro Zuschauer. „Das ist kein
Kulturprojekt, das ist rote Eigenwerbung auf Kosten der Steuerzahler.
Wenn ein Film floppt, dann trägt normalerweise der Produzent das
Risiko. Hier zahlt die Allgemeinheit für parteipolitische
Propaganda“, kritisiert Brucker.
Der Förderbetrag der Stadt Wien müsse daher umgehend
rückerstattet werden. „Die SPÖ soll diesen Flop aus ihrer eigenen
Parteikassa bezahlen. Es ist nicht Aufgabe der Wienerinnen und
Wiener, für PR-Projekte eines amtierenden Parteichefs aufzukommen.“
Scharfe Kritik übt Brucker auch an der Wiener ÖVP: „Dass die ÖVP
unserem Antrag auf Förderrückzahlung nicht zugestimmt hat, zeigt ihre
völlige Selbstaufgabe. Statt Opposition zu sein, betreibt sie nur
mehr Anbiederung an die Ludwig-SPÖ und macht sich zum willfährigen
Mehrheitsbeschaffer.“
„Jeder Euro, der in dieses Projekt geflossen ist, gehört
zurückgeholt. Dieses rote System aus Fördermissbrauch und politischer
Selbstinszenierung muss endlich beendet werden“, bekräftigt Brucker.

