FPÖ – Fürtbauer: „Tourismus KMU kämpfen mit Kostenexplosion, während schwarz-rot-pinke Regierung auf Entlastung der Gastronomie vergisst!“

Wien (OTS) – „Wegen der vollen Skipisten der letzten Saison kann sich
die
Verliererkoalition recht einfach einen Tourismusboom einreden. Die
wirtschaftliche Realität der Betriebe erzählt aber eine völlig andere
Geschichte“, warnte der freiheitliche KMU-Sprecher NAbg. Michael
Fürtbauer. Im Tourismus wachsen eigentlich nur die Nominalpreise –
real liegt die Wirtschaftsleistung weiterhin unter dem Corona-
Vorkrisenniveau. Die Betriebe mussten massiv höhere Energie-,
Lebensmittel- und Lohnkosten weitergeben, um überhaupt zu überleben.
Dies Inflationsweitergabe wird dann politisch als Boom verkauft, weil
höhere Preise natürlich wie ein höherer Umsatz aussehen“, so
Fürtbauer. Real stagniert der Tourismus in Österreich aber, während
die Tourismus-KMU international zunehmend unter Druck geraten. „Auch
der schönste Tourismusstandort wird es schon in der Folgesaison
spüren, wenn er einmal zu teuer geworden ist!“, erklärte Fürtbauer.

Besonders deutlich kritisierte Fürtbauer Aussagen von ÖVP-
Staatssekretärin Zehetner im letzten parlamentarischen
Tourismusausschuss, wonach die Hotellerie bei hohen Energiepreisen
„halt bei der Sauna sparen“ solle. „Diese Aussagen zeigen, wie weit
diese schwarz-rot-pinke Regierung von der Realität der KMU entfernt
ist. Denn tatsächlich haben die Hotelunternehmen ihren
Energieverbrauch pro Nächtigung seit 2008 um rund 65 Prozent gesenkt
– von 18,1 kWh auf nur noch 6,5 kWh. Die Betriebe investieren,
optimieren und sparen längst. Wer trotzdem solche Sauna-Ratschläge
erteilt, kennt offenbar den eigenen KMU-Bericht nicht“, so Fürtbauer.

Sehr problematisch sei auch, dass die Gastronomie auch bei der
kommenden Mehrwertsteuersenkung wieder systematisch übergangen werde:
„Die Gastronomie wird politisch ständig als Inflationstreiber
vorgeführt, wenn es aber um Entlastungsmaßnahmen geht, wird sie
vergessen. Das ist scheinheilig“ merkte Fürtbauer an und weiter:
„Tourismus-KMU brauchen keine Belehrungen über Saunagänge, sondern
echte Entlastung bei Energie, Abgaben und Bürokratie und das gilt
auch für die Gastronomiebetriebe. Sonst gibt es für die Touristen
bald keine traditionell österreichische Gastronomie mehr zu
besuchen.“