Wien (OTS) – Pressegespräch am 11. Juni 2026 um 10:30 Uhr, Presseclub
Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien
Es besteht die Möglichkeit, auch online am Pressegespräch
teilzunehmen.
https://eu01web.zoom.us/j/65738984893
»Notärzt:innen müssen dort verfügbar sein, wo Menschen wirklich um
ihr Leben kämpfen«
Wien/Linz, 09. Juni 2026 Jede und jeder kann plötzlich zum
Notfallpatienten werden!
Expert:innen warnen: Im österreichischen Rettungs- und
Notarztsystem werden hochqualifizierte Ressourcen noch immer häufig
dort gebunden, wo speziell ausgebildete Notfallsanitäter:innen viele
Einsätze ebenso sicher übernehmen könnten, während Notärzt:innen
gleichzeitig dort fehlen, wo Menschen tatsächlich um ihr Leben
kämpfen.
Im Rahmen des Pressegesprächs erläutern Experten aus
Notfallmedizin, Rettungswesen und Gesundheitssystem über einen
Reformbedarf, nationale und internationale Modelle, konkrete
Auswirkungen und exemplarische Beispiele für Patient:innen und
Spitäler.
Themen und Gesprächspartner:
„Zahlen und Fakten zum Notarztwesen in Österreich“
Univ.-Prof. Dr. Helmut Trimmel, MSc, ÖGARI
„Warum das System dennoch unter Druck gerät“
Univ.-Prof. Dr. Gerhard Prause, AGN
„Welche Auswirkungen hat die aktuelle Entwicklung auf
Rettungsdienste und Notaufnahmen?“
Chefarzt Dr. Mario Krammel, ÖNK
„Wie könnten hochqualifizierte Notfallsanitäter Versorgungslücken
schließen?“
Dr. Matthias Aujesky, INO
„Welche Modelle sind international längst Standard?“
Dr. Manuel Winkler, MSc, IGNI
„Warum warten wir immer noch auf Reform des
Sanitäter:innengesetzes?“
Clemens Kaltenberger, BVRD
Zum Pressegespräch lädt die Plattform NOTFALLMEDIZIN ÖSTERREICH.
Die Plattform vernetzt notärztliche Organisationen in Österreich.
Mitwirkende Gesellschaften sind die ÖGARI (Österreichische
Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin),
die AGN (Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Steiermark), die ÖNK (
Österreichische Gesellschaft für Notfall- und Katastrophenmedizin),
die INO (Interessengemeinschaft Notärztinnen und Notärzte
Oberösterreich), sowie die IGNI (Interessengemeinschaft
Notfallmedizin Innsbruck).


