Wien (OTS) – „Die aktuellen Zahlen des AMS bestätigen, was die Wiener
Volkspartei
seit Jahren fordert: Sozialleistungen dürfen kein Hindernis für die
Aufnahme einer Beschäftigung sein. Die Zahlen zeigen, dass die
bisherige Wiener Praxis falsche Anreize gesetzt hat. Jahrelang hat
die Wiener SPÖ ein System verteidigt, das Wien zu einem Magneten für
Sozialleistungsbezieher gemacht hat. Nun wird sichtbar, dass mehr
Beschäftigung möglich ist, wenn die richtigen Anreize gesetzt
werden“, erklärt der Landesparteiobmann der Wiener Volkspartei,
Markus Figl.
Laut aktuellen AMS-Daten ist die Zahl der arbeitslosen subsidiär
Schutzberechtigten in Wien innerhalb eines Jahres um mehr als 36
Prozent gesunken. Gleichzeitig haben deutlich mehr Betroffene eine
Beschäftigung aufgenommen. Selbst AMS-Vorstand Johannes Kopf spricht
von einem klaren positiven Effekt der Reform. Die Wiener Volkspartei
hat sich seit Langem für stärkere Arbeitsanreize eingesetzt. „Dass
Wien nun nicht länger die Verfassung bricht und die Auszahlung an
subsidiär Schutzberechtigte angepasst wurde, war ein notwendiger
Schritt. Dies wird durch die offiziellen Zahlen nun auch bestätigt“,
betont Figl.
Gleichzeitig ist die Reform nur ein erster Schritt. „Die aktuelle
Entwicklung zeigt, dass Arbeitsanreize wirken. Diesen Weg gilt es
konsequent weiterzugehen, um Integration zu stärken, den Arbeitsmarkt
zu entlasten und die Belastung für die Steuerzahlerinnen und
Steuerzahler zu reduzieren. Integration gelingt nicht durch immer
höhere Transferleistungen, sondern durch Arbeit, Eigenverantwortung
und den Erwerb der deutschen Sprache“, so Figl abschließend.


