FPÖ – Hauser: „Ebola-Panik nach Hanta-Flop – wird schon die nächste Gesundheitskrise herbeigeredet?“

Wien (OTS) – „Nach dem gescheiterten Hantavirus-Narrativ erleben wir
nun offenbar
den nächsten Versuch, eine globale Gesundheitsbedrohung medial
aufzublasen. Diesmal heißt das Schlagwort Ebola“, erklärte der
freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser. „Seit den 1970er Jahren
wurden fast 40 Ebola-Ausbrüche in Afrika registriert. Trotz teils
dramatischer lokaler Verläufe entwickelte sich daraus Gott sei Dank
nie eine weltweite Pandemie. Dennoch versuchten die WHO, die
Einheitsparteien im EU-Gesundheitsausschuss und die Mainstreammedien
plötzlich, das Thema zu einer globalen Bedrohung hochzustilisieren.
Das wirft Fragen auf“, so Hauser weiter.

Besonders bemerkenswert sei der Zeitpunkt: „Während die
Panikmache rund um das Hantavirus gerade verpufft, erhält Moderna
zusätzliche 50 Millionen US-Dollar für die beschleunigte Entwicklung
seines experimentellen Ebola-Impfstoffs. Gleichzeitig musste die WHO
die Zahl der Verdachtsfälle zuletzt drastisch von über 900 auf
lediglich 116 nach unten korrigieren. Das erinnert stark an bekannte
Muster der vergangenen Jahre.“ Für Hauser zeige sich erneut ein
massives Glaubwürdigkeitsproblem der internationalen
Gesundheitsinstitutionen: „Nach den desaströsen Erfahrungen der
Corona-Zeit und den zahlreichen Fehlprognosen und widerlegten
unrichtigen Behauptungen während der COVID-19-Pandemie glauben immer
weniger Menschen den Alarmmeldungen dieser Institution. Die WHO
musste nun auch bei Ebola zurückrudern. Der Widerstand der lokalen
Bevölkerung gegen die Maßnahmen internationaler Organisationen dürfte
dabei eine wesentliche Rolle spielen.“

Hauser kündigte deshalb eine parlamentarische Anfrage an die EU-
Kommission an: „Ich werde nun Fragen an die EU-Kommission stellen,
wie sie das Risiko für eine Ebola-Pandemie in der EU tatsächlich
einschätzt, ob sie eine Gesundheitsnotlage ausrufen will, nachdem die
WHO bereits einen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen hat,
und in welchem Umfang die EU über die Coalition for Epidemic
Preparedness Innovations (CEPI) an der Förderung zur schnellen
Einführung des experimentellen Impfstoffs von Moderna beteiligt ist.“

„Die Bürger haben ein Recht auf Transparenz. Nach Corona darf es
keine politische oder mediale Panikmache mehr geben, ohne dass die
Fakten offen auf dem Tisch liegen“, betonte Hauser.