Internationale Bestätigung für Lehre an der Vetmeduni

Wien (OTS) – Die Vetmeduni prüft nicht nur ihre Studierenden, sie
wird auch selbst
geprüft. Dieses Qualitätssicherungsverfahren erfolgt alle sieben
Jahre durch die European Association of Establishments for Veterinary
Education (EAEVE) und wurde vor kurzem erfolgreich abgeschlossen.
Durch diese Akkreditierung ist garantiert, dass die Lehre an
Österreichs einziger veterinärmedizinischen Universität
internationalen Standards entspricht und alle Absolvent:innen
bestmöglich auf das weite Berufsfeld der Veterinärmedizin vorbereitet
sind.

Die EAEVE-Akkreditierung ist ein umfassendes, internationales
Qualitätssicherungsverfahren, das alle sieben Jahre zentrale Bereiche
veterinärmedizinischer Hochschulen überprüft. Die Grundlage dabei
sind europäische Richtlinien und nationale gesetzliche Vorgaben. Im
Fokus stehen unter anderem Curriculum, Infrastruktur,
Studierendenbetreuung, Prüfungswesen und Forschung – also genau jene
Bereiche, die die tägliche Arbeit an der Vetmeduni prägen.

Vorausgegangen waren dieser Überprüfung eine intensive
Vorbereitung, zwei erfolgreiche Probeaudits sowie die Erstellung
eines detaillierten Self-Evaluation-Reports. Ein internationales
Gutachter:innenteam überprüfte schließlich im März 2026 in einer
mehrtägigen Visitation vor Ort alle relevanten klinischen und nicht-
klinischen Bereiche, die Infrastruktur am Campus in Wien Floridsdorf
und an der VetFarm in Niederösterreich sowie die Lehr- und
Qualitätsprozesse.

Wie schon in den Jahren 1996, 2006, 2012 und 2019 erhielt die
einzige veterinärmedizinische Universität Österreichs auch 2026
wieder eine Voll-Akkreditierung und damit die Bestätigung, fachlich,
strukturell und strategisch hervorragend aufgestellt zu sein. Durch
diese Akkreditierung sind die Absolvent:innen nicht nur auf alle
„klassischen“ veterinärmedizinischen Berufe gut vorbereitet, sondern
erfüllen auch alle Anforderungen etwa für Karrieren an Universtäten
weltweit.

„Für uns ist das Feedback der EAEVE nicht nur eine große
Auszeichnung, sondern ein Ansporn, die Lehre an unserer Uni auch in
Zukunft weiterzuentwickeln und unsere Ausbildungsqualität an höchsten
Standards zu messen. Besonders erfreulich ist die klare Bestätigung
der inhaltlichen Ausrichtung des Studiums: Das Curriculum verbindet
Theorie, Simulation am Tiermodell und praktische Arbeit am lebenden
Tier zu einem schlüssigen Gesamtkonzept“, so Barbara Bockstahler,
Vizerektorin für Lehre, Lehrinnovationen und klinische
Angelegenheiten.

Rektor Matthias Gauly: „Unsere vorklinische und klinische
Ausbildung wurde als breit, anspruchsvoll und qualitativ sehr
hochwertig bewertet. Auch die Organisation der Universität wurde
ausdrücklich positiv hervorgehoben. Was mich besonders freut: Die
offene, wertschätzende Zusammenarbeit zwischen Studierenden,
Lehrenden und Support Staff wurde als große Stärke wahrgenommen.“

Zwtl.: Vetmeduni

Die Veterinärmedizinische Universität Wien (Vetmeduni) ist die
einzige veterinärmedizinische, akademische Bildungs- und
Forschungsstätte Österreichs und zugleich die älteste im
deutschsprachigen Raum – gegründet 1765 von Kaiserin Maria Theresia.
Sie beschäftigt rund 1.500 Mitarbeiter:innen und bildet zurzeit rund
2.500 Studierende aus. Neben dem Campus in Wien Floridsdorf verfügt
sie aktuell über weitere sieben Standorte in Wien, Niederösterreich
und Tirol.

Die Vetmeduni ist durch die European Association of
Establishments for Veterinary Education (EAEVE) akkreditiert. Im
aktuellen „Shanghai-Ranking“, das über 2.000 Universitäten weltweit
in 57 akademischen Fächern vergleicht, liegt die Vetmeduni im Bereich
„Veterinary Sciences“ auf Platz 6 der Weltrangliste, im europäischen
Vergleich auf Platz 2 hinter der Universität Gent.

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