20 Jahre Barock Festival St. Pölten

St. Pölten (OTS) – Mit einem ebenso festlichen wie vielseitigen
Programm feiert das
Barock Festival in St. Pölten heuer sein 20-jähriges Bestehen. Unter
der künstlerischen Leitung des Countertenors Alois Mühlbacher spannt
das Festival unter dem Titel „Die Umarmung der Welt“ von Mittwoch,
10., bis Samstag, 20. Juni, in insgesamt 13 Veranstaltungen mit
Konzerten, Literatur, Tanz und Kunst sowie Rückblicken auf die
zwanzigjährige Geschichte einen weiten Bogen zwischen Vergangenheit
und Gegenwart sowie zwischen verschiedenen Kunstdisziplinen.

Den Auftakt bildet am Mittwoch, 10. Juni, ab 19.30 Uhr ein
interdisziplinärer Kunst-Abend mit Musik im Löwinnenhof, ehe am
Donnerstag, 11. Juni, ab 19.30 Uhr mit „AEIOU“ im Dom zu St. Pölten
offiziell eröffnet wird: Alois Mühlbacher und das Ensemble Pallidor
unter der Leitung von Franz Farnberger widmen sich dabei mit Werken
von Antonio Caldara, Johann Caspar von Kerll, Kaiser Joseph I. u. a.
der Sakralmusik der kaiserlichen Hofkapelle.

Am Samstag, 13. Juni, folgt ab 18 Uhr im Sommerrefektorium des
Bistumsgebäudes ein Gespräch mit Bürgermeister Matthias Stadler,
Intendant Alois Mühlbacher und dem „baroqueblockbuster“-Influencer
Constantin Pelka über 20 Jahre Festivalgeschichte, neue Zugänge zur
Barockmusik und ihre Vermittlung an ein junges, digitales Publikum.
Am selben Abend erklingt ab 20 Uhr im Dom das Jubiläums-Festkonzert
mit der Cappella Nova Graz unter der Leitung von Otto Kargl, die
geistliche Musik von Johann Sebastian Bach in einen Dialog mit Werken
des erst kürzlich verstorbenen Komponisten Thomas Daniel Schlee
treten lässt.

Um die musikalisch-literarische „Umarmung der Welt“ geht es dann
am Dienstag, 16. Juni, ab 19.30 Uhr in der Ehemaligen Synagoge, wo
die Mezzosopranistin Hannah Fheodoroff und der Pianist Helmut Deutsch
von Henry-Purcell-Bearbeitungen Benjamin Brittens bis zu Franz
Schubert, Johannes Brahms und Gustav Mahler barocken Linien im
romantischen Lied nachspüren, während Mavie Hörbiger literarische
Texten aus verschiedenen Epochen liest. Weiter geht es in der
Ehemaligen Synagoge am Mittwoch, 17. Juni, mit dem Ensemble Il Pomo
d’Oro, das gemeinsam mit dem Blockflötisten Max Volbers die
„Wunderkammer“ Georg Philipp Telemanns öffnet, sowie am Donnerstag,
18. Juni, mit der Mezzosopranistin Lea Desandre und dem Jupiter
Ensemble unter Thomas Dunford, die unter dem Titel „With Darkness
Deep“ Georg Friedrich Händels englische Oratorien zur Aufführung
bringen; Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.

Das Auditorium am Campus Grillparzer wird am Freitag, 19. Juni,
ab 15 Uhr zum Schauplatz des „Wolkentöne“-Konzerts, das Familien mit
Kindern zwischen einem Jahr und fünf Jahren Musik, Tanz und Bewegung
aus der Barockzeit spielerisch erfahrbar macht. Am Abend des 19. Juni
geht es mit Kompositionen von François Couperin, Georg Philipp
Telemann und Antonio Vivaldi um „Die Faszination des Fremden“. Das
Konzert des Ensembles Castor unter der Leitung von Petra Samhaber im
Sommerrefektorium startet um 19.30 Uhr.

Der letzte Festivaltag am Samstag, 20. Juni, steht dann ganz im
Zeichen Johann Sebastian Bachs: Ab 16 Uhr lädt ein Barocktanz-
Workshop am Domplatz zum Mitmachen ein, bevor eine Diskussion in der
Ehemaligen Synagoge ab 18.30 Uhr dem „Phänomen Bach“ nachspürt. Das
Finale bilden hier ab 19.30 Uhr das Konzert „Bach – Anfang und Ende“
mit weltlichen Kantaten und Orchestermusik in der Interpretation der
Wiener Akademie unter Martin Haselböck bzw. ab 22 Uhr im Cinema
Paradiso eine „Barocklounge 3.0“ mit Mira Lu Kovacs, Georg
Forstreiter sowie den DJs Lichtfels und Meltosh aka Andi Fränzl und
Meltem Erisöz-Richter.

Karten unter 02742/333-2600, e-mail [email protected] und
www.close2fan.com ; nähere Informationen und das detaillierte
Programm unter www.barockfestival-stp.at .