AK: Neues Service – Bundesschätze jetzt im AK Bankenrechner!

Wien (OTS) – Die AK hat ihren Bankenrechner um einen neuen Vergleich
für die
Bundesschätze erweitert, also Staatsanleihen, die sich jede:r direkt
sichern kann. Bundesschätze sind eine Alternative zu
Kapitalsparbüchern (Festgeld). Es gibt auch grüne, nachhaltige
Bundesschatzscheine. Die garantierten Zinssätze für normale
Bundesschätze betragen je nach Laufzeit bis zu 3,10 Prozent für zehn
Jahre. Es gibt keine Konto- und Depotkosten, die Kapitalertragssteuer
(KESt) ist etwas höher als beim Sparbuch.

Der AK Bankenrechner hat jetzt auf
www.bankenrechner.at/bundesscha tz einen neuen Vergleich der
Bundesschatzscheine – kurz Bundesschätze – mit Zinsen und
Konditionen.

Wie komme ich zu Bundesschätzen, was gilt – AK gibt Tipps

+ Bundesschätze spesenfrei erwerben: Die Kontoeröffnung der
Bundesschätze erfolgt entweder mittels ID-Austria oder über den
Postweg. Vorteile: keine Kontokosten, keine Transaktionsgebühren und
keine Depotspesen. Da es sich um Wertpapiere handelt, ist eine KESt
von 27,5 Prozent zu zahlen, bei Sparzinsen sind es 25 Prozent.

+ Laufzeiten bis zu zehn Jahre: Die normalen Bundesschätze haben
Laufzeiten zwischen einem Monat und zehn Jahren, die grünen
Bundesschätze zwischen sechs Monate und vier Jahren. Bei den grünen
Bundesschatzscheinen wird in nachhaltige Projekte in Österreich
investiert.

+ Fixzinsen bis zu 3,10 Prozent : Viele Banken werben mit
kurzfristigen Zinsangeboten für Neukund:innen bei täglich fälligem
Geld, die kurz danach in den Keller fallen. Bundesschätze hingegen
punkten mit stabilen Fixzinsen: 1,95 Prozent für ein Monat bis zu
3,10 Prozent für zehn Jahre. Bei den grünen Bundesschatzscheine
liegen die Fixzinsen zwischen 2,15 für sechs Monate und 2,5 Prozent
für vier Jahre.

+ Wie ein Kapitalsparbuch – nur vom Staat : Bundesschätze sind am
ehesten mit Festgeldkonten oder Festgeldsparbüchern vergleichbar. Die
Zinssätze für Festgeldkonten liegen für sechs Monate zwischen einem
und 1,9 Prozent, für drei Jahre zwischen 0,125 und 2,6 Prozent, für
vier Jahre zwischen zwei und 2,5 Prozent und für zehn Jahre zwischen
1,7 und 2,3 Prozent.

+ Keine Einlagensicherung: Bundesschätze sind Wertpapiere – daher
gibt es keine gesetzliche Einlagensicherung wie beim Sparbuch. Die
Republik Österreich haftet aber direkt – ein sicherer Schuldner ist
in Österreich kaum denkbar.

+ Vorzeitig raus kostet: Ein vorzeitiger Ausstieg ist möglich,
kostet aber. Für jeden noch verbleibenden Monat der ursprünglich
gewählten Laufzeit werden 0,05 Prozent Liquiditätskosten vom Zinssatz
abgezogen. Ein Beispiel: Wer einen einjährigen Bundesschatz mit einem
Zinssatz von drei Prozent pro Jahr nach neun Monaten auflöst, hat
noch drei Monate übrig. Dafür werden Liquiditätskosten von 0,15
Prozent (dreimal 0,05 Prozent) abgezogen – das entspricht einer
Verzinsung von 2,85 Prozent pro Jahr.

„Wer Bundesschätze mit Sparprodukten der Banken vergleichen will,
sollte sich am besten die Konditionen von Festgeldkonten oder
Festgeldsparbüchern ansehen“, rät AK Konsument:innenschutzexperte
Christian Pranter. „Bei Bundesschätzen wird wie bei Festgeldkonten
ein Einmalbetrag veranlagt, der Zinssatz ist fix auf die gewählte
Laufzeit. Unterschiedlich ist die Kapitalertragssteuer. Daher gilt:
Wer vergleicht, sollte immer die Nettorendite im Auge behalten wegen
der unterschiedlichen Kapitalertragssteuer.“

SERVICE: AK Bankenrechner unter
https://www.bankenrechner.at/bundesschatz