Andrea Mautz (SPÖ) begrüßt Gesundheitsoffensive von Bürgermeister Michael Ludwig: „Konkrete Verbesserungen statt endloser Debatten“

Wien (OTS) – Die Wiener SPÖ-Gemeinderätin Andrea Mautz, Vorsitzende
des
Gemeinderatssausschusses Soziales, Gesundheit und Sport, begrüßt den
Vorstoß von Wiens Bürgermeister Dr. Michael Ludwig zur Beschleunigung
der Gesundheitsreform ausdrücklich. Angesichts stockender
Reformprozesse auf Bundesebene sei es ein starkes Signal, dass Wien
Initiative ergreift und konkrete Lösungen auf den Tisch legt.
„Bürgermeister Michael Ludwig zeigt mit seinem Maßnahmenpaket klar,
worauf es jetzt ankommt: spürbare Verbesserungen für die Patient*
innen, klare Strukturen und verlässliche Rahmenbedingungen für das
Gesundheitspersonal“, betont Mautz.

Schnelle Hilfe für ein System unter Druck

Der Fokus auf rasch umsetzbare Maßnahmen statt langwieriger
Strukturdebatten sei genau der richtige Zugang. Gleiche Leistungen
für alle mit einem einheitlichen Leistungskatalog, weniger
Bürokratie, klar definierte Patient*innenwege und eine bessere
Abstimmung im System würden den Alltag für alle Beteiligten spürbar
erleichtern und verbessern die Gesundheitsversorgung der Menschen.

„Unser Gesundheitssystem muss die gleichen Leistungen für alle
bringen – unabhängig vom Bundesland und das bringt der 7-Punkte-
Vorschlag von unserem Bürgermeister Dr. Michael Ludwig:
Verbesserungen für die Patient*innen in der Gesundheitsversorgung und
gleiche Leistungen für alle durch den einheitlichen Leistungskatalog.
Das Prinzip ‚digital vor ambulant vor stationär‘ bringt Ordnung in
ein System, das für viele Menschen derzeit einem Labyrinth gleicht.
Wer krank ist, braucht Orientierung – keine Umwege. Genau hier setzt
dieser Vorschlag an. Die einheitliche Bezahlung ist ein Faktor für
die Mitarbeitenden im Gesundheitssystem, der Schluss mit dem
Abwerbewettlauf macht und die Strukturen verbessert. Durch neue
Kassenverträge schaffen wir fixe Standards, verbessern die
Öffnungszeiten und sorgen so für mehr Verlässlichkeit in der
Versorgung. Um im System zu sparen statt bei den Menschen soll der
gemeinsame Einkauf die Kosten drücken. Ein wichtiger Faktor ist auch
auf eHealth statt Insellösungen zu setzen, damit es keine
Doppelbefunde mehr gibt und die Systeme miteinander reden“, so Mautz.

Besonders wichtig ist für Mautz das klare Bekenntnis von
Bürgermeister Ludwig zu einem öffentlich finanzierten
Gesundheitssystem. „Die Stärke unseres Gesundheitswesens liegt in
seiner solidarischen Finanzierung. Wir in Wien stehen dafür, dass
Gesundheit keine Ware ist, sondern ein Grundrecht“, betont die
Abgeordnete.

Schritt für Schritt zur großen Reform

Die geplante Weiterentwicklung hin zu überregionalen
Gesundheitsregionen sei ein sinnvoller nächster Schritt, um Planung,
Steuerung und Finanzierung effizienter zu gestalten. „Mit den klaren
vorgeschlagenen Maßnahmen und einem starken öffentlichen Fundament
zeigt Wien, wie eine moderne Gesundheitsversorgung aussehen kann.
Unser großes Ziel müssen die vier Gesundheitsregionen sein, wo
Planung, Finanzierung und Steuerung des Gesundheitssystems künftig
überregional stattfinden“, so Mautz abschließend. (Schluss) sh