Wien (OTS) – Die Gemeinden Matrei, Mühlbachl und Pfons wagten vor
vier Jahren
einen historischen Schritt: Sie fusionierten am 1.1.2022 freiwillig
zur „neuen“ Gemeinde Matrei am Brenner und vollzogen damit die erste
Gemeindefusion in Tirol seit Jahrzehnten. In der aktuellen Folge von
„Amtsgeheimnisse vor Ort“ spricht Gemeindebund-Präsident Johannes
Pressl mit dem Bürgermeister von Matrei am Brenner , Patrick Geir ,
darüber, wie dieser Prozess gelang, welche Vorteile er brachte und
warum die Stimmung im Team heute besser ist als zuvor.
Die Entscheidung fiel bewusst für eine vollständige Fusion –
inklusive neuem Gemeinderat, neuen Abteilungen und einem neuen
Gemeindeamt. Dafür war viel Vor- und Nacharbeit notwendig, doch das
Ergebnis kann sich sehen lassen: Besonders deutlich sind die
finanziellen Vorteile, von langfristigen Einsparungen bis hin zu rund
1 Million Euro an „Hochzeitsgeld“, das die neue Gemeinde als
Unterstützung erhielt.
Für die Bürgerinnen und Bürger sollte sich die Fusion so wenig wie
möglich bemerkbar machen – und das ist gelungen. Auch die meisten
Vereine wurden und werden auch weiterhin gemeindeübergreifend
betrieben, wie der Ortschef erzählt. In persönlichen Gesprächen zeigt
sich, dass das lokale Identitätsgefühl der Menschen ohnehin stärker
an ihre Ortsteile und Siedlungen gebunden ist, als an die ehemaligen
Gemeindegrenzen. „Das war schon vor der Fusion so und das bleibt auch
so“, sagt Bürgermeister Geir.
Alle Hintergründe zur freiwilligen Fusion und den Erfahrungen der
neuen Gemeinde hören Sie in der aktuellen Folge von „Amtsgeheimnisse
vor Ort“ auf allen gängigen Podcast-Plattformen sowie auf der
Webseite des Österreichischen Gemeindebundes:
www.gemeindebund.at/podcast


