Wien (OTS) – 2026 ist Österreich noch weit davon entfernt, die UN-
Behindertenrechtskonvention zu erfüllen. Die aktuellen Kürzungen im
Sozialbereich verschärfen die Situation für Betroffene massiv.
Während Förderungen gestrichen werden, die Eigenständigkeit und den
Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen sollten, wird gleichzeitig
auch beim letzten sozialen Sicherheitsnetz gespart. Betroffene
verlieren hunderte Euro pro Monat – bei Leistungen, die für sie
existenzsichernd sind.
Bei einem Pressetermin machen Caritas und Lebenshilfe gemeinsam mit
Interessenvertreter*innen auf die vielfältigen und dramatischen
Auswirkungen für Betroffene aufmerksam. Wo sind die Kürzungen für
Menschen mit Behinderungen schon jetzt spürbar? Kann Inklusion
gelingen, wenn Leistungen reduziert werden? Und was bedeuten die
Einschränkungen konkret für Selbstbestimmung, Alltag und
gesellschaftliche Teilhabe? Phillippe Narval, Generalsekretär
Lebenshilfe Österreich und Klaus Schwertner, Caritasdirektor
Erzdiözese Wien: „Durch die aktuellen Kürzungen rückt das Ziel auf
echte Inklusion und Fairness für Menschen mit Behinderung in noch
weitere Ferne. Wir sollten Barrieren abbauen, nicht die
Unterstützungsleistungen für Betroffene.“
Medienvertreter*innen sind herzlich zum Pressetermin eingeladen.
Um Anmeldung unter [email protected] wird gebeten.
PK Kein Sparen auf Kosten der Inklusion!
Betroffene und Interessenvertreter*innen kommen zu Wort und schildern
persönliche Erfahrungen.
mit
– Klaus Schwertner, Caritasdirektor Erzdiözese Wien
– Philippe Narval, Generalsekretär Lebenshilfe Österreich
– Interessenvertreter*innen
AVISO in Leichter Sprache:
Presse Termin von Caritas und Lebenshilfe:
13. April 2026, 10 Uhr
Titel: Nicht auf Kosten von Inklusion sparen!
Worum geht es?
Caritas und Lebenshilfe machen auf ein Problem aufmerksam:
Menschen mit Behinderung haben oft weniger Geld.
Viele sind armutsgefährdet.
Warum ist das wichtig?
Der Staat spart gerade im Sozialbereich.
Kürzungen treffen Menschen mit Behinderung besonders stark.
Das bedeutet:
– weniger Unterstützung,
– weniger Möglichkeiten,
– weniger Teilhabe am Leben.
Was sagt die UN Behindertenrechtskonvention?
Österreich hat versprochen,
die Rechte von Menschen mit Behinderung zu schützen.
Das steht in der UN Behindertenrechtskonvention.
Fachleute sagen aber:
Österreich macht noch zu wenig.
Die neuen Kürzungen machen die Lage noch schlechter.
Das Versprechen wird nicht gehalten.
Was sagen Caritas und Lebenshilfe?
Philippe Narval und Klaus Schwertner sagen:
„Menschen mit Behinderung sind öfter arm.
Wenn der Staat weniger Geld für Assistenz oder Bildung gibt,
können Menschen mit Behinderung weniger mitmachen
und weniger selbst entscheiden.
So kann Armut in der Zukunft noch schlimmer werden.“
Was passiert beim Presse Termin?
Beim Termin sprechen wir darüber:
– Wo spürt man die Kürzungen besonders?
– Was bedeutet das für Menschen mit Behinderung?
– Wie kann Inklusion trotzdem funktionieren?
Einladung
Alle Journalist*innen sind herzlich eingeladen.
PK Kein Sparen auf Kosten der Inklusion!
Datum: 13.4.2026, um 10:00 Uhr
Ort: Café Museum
Operngasse 7, 1010 Wien

