Wien (PK) – Zweiter Nationalratspräsident Peter Haubner und der
Nationalfonds der
Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus laden am
Freitag, 19. Juni, zur Konferenz „Gedenken neu denken“ ins Hohe Haus.
Im Mittelpunkt steht das Problem der Holocaust-Leugnung und Holocaust
-Verzerrung in Online-Medien.
Digitale Räume eröffnen neue Formen der Geschichtsvermittlung.
Zugleich werden aber gerade dort auch historische Fakten verzerrt,
relativiert oder gezielt in Frage gestellt. Begleitet von Expertinnen
und Experten als Impulsgebende sollen neue Perspektiven und Ansätze
für den Umgang mit diesen Problemen und für eine zeitgemäße Holocaust
-Vermittlung erarbeitet werden.
Vorträge und interaktive Sessions zum Thema Holocaust-Vermittlung
Zweiter Nationalratspräsident Peter Haubner eröffnet die
Konferenz. Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen hält die Keynote
zum Thema „Die neue Macht der Desinformation. Herausforderungen für
die Debattenkultur – was wir wissen müssten und tun sollten“. Die
Journalistin und Autorin Ingrid Brodnig sowie der Gründer und
Geschäftsführer von The Trailblazers GmbH Jannis Johannmeier
diskutieren mit Moderatorin Rebekka Salzer über die Themen Hass im
Netz, Desinformation und demokratische Perspektiven im digitalen
Raum.
Über völkerrechtliche Perspektiven auf historische Verantwortung
und aktuelle gesellschaftliche Fragen spricht der Assistenzprofessor
für Völkerrecht und Menschenrechte an der Sigmund Freud
Privatuniversität Ralph Janik in seinem Impulsreferat. Diesem folgen
mehrere interaktive Sessions, um neue Ansätze für die Holocaust-
Vermittlung und den Umgang mit digitalen Formen von
Geschichtsverzerrung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu
erarbeiten.
Konferenz „Gedenken neu denken“
Zeit:
Freitag, 19. Juni 2026, 10 – 16.30 Uhr
Ort:
Parlament, Lokal 2 Elise Richter
Hier geht’s zur Anmeldung für Medienvertreterinnen und –
vertreter: Konferenz „Gedenken neu denken“ | Parlament Österreich . (
Schluss) sox


