Wien (OTS) – Nach der Fertigstellung von 191 Wohnungen in der
Attemsgasse in Wien-
Donaustadt hat die gemeinnützige Bau-, Wohn- und
Siedlungsgenossenschaft BWS nun weitere 104 leistbare Mietwohnungen
und 13 Geschäftslokale realisiert. Etwa die Hälfte der Einheiten auf
Baufeld acht sind Smart-Wohnungen mit einer durchschnittlichen Größe
von 65 Quadratmetern. „Wir setzen damit ein klares Zeichen zur
Deckung des steigenden Bedarfs an leistbarem Wohnraum in Wien. Das
Projekt überzeugt durch seine zentrale Lage und bietet im Vergleich
zu anderen Stadtentwicklungsgebieten einen besonderen Mehrwert“, so
die BWS-Vorstände Arch. DI Kerstin Robausch-Löffelmann und Dr.
Mathias Moser anlässlich der planmäßigen Übergabe des Wohnobjekts an
die Mieter:innen am 23. März 2026. „Mit einem Investitionsvolumen von
rund 25 Mio. Euro schafft ‚Bella Vista‘ zeitgemäßen, nachhaltigen und
zugleich leistbaren Wohnraum in einem bestens angebundenen Umfeld.“
Zwtl.: Grünes Quartier mit Raum für Gemeinschaft
Den Bewohner:innen des Stadtquartiers „Village im Dritten“ stehen
rund zwei Hektar Parkfläche zur Verfügung. Die ersten Bäume und
Sträucher blühen und lassen Dimension und Wohlfühlcharakter der
Parkanlage bereits erahnen. Das Innere des weitläufigen Areals auf
den Aspanggründen bleibt autofrei.
Im Projekt Bella Vista, in der Ljuba-Welitsch-Promenade 8 und 10,
steht das soziale Miteinander im Mittelpunkt. Unterschiedliche
Gemeinschaftsangebote wie Aufenthaltsräume für private Feiern oder
andere Aktivitäten, ein eigener Kinderspielplatz über der
Erdgeschosszone sowie Lern- und Arbeitsplätze fördern den Austausch
zwischen den Generationen.
Der Holzhybridbau des Architekturbüros Freimüller Söllinger lässt
viele verschiedene Wohnkonzepte zu, die dem Zeitgeist entsprechen:
von der kompakten Singlewohnung über Wohnungen für einen oder zwei
Elternteile mit Kindern bis zu generationenübergreifenden
Kooperativen. Wie Bella Vista zeigt, entstehen heute neben
klassischen Familienprojekten zunehmend gemeinschaftliche Wohnformen.
In die „Schöne Aussicht“ zieht zum Beispiel der Verein Sollvill (
Solidarisch leben im Village im Dritten) ein. 21 Wohnungen sind über
den Verein Juno an Alleinerzieher:innen vergeben worden.
Zwtl.: Starke Verbindung zwischen Innen- und Außenraum
„Die Architektur versteht sich als vermittelnde Schnittstelle
zwischen privatem Rückzug und öffentlichem Leben. Durchlässige
Ränder, fließende Übergänge und eine großzügig öffenbare Faltfassade
schaffen eine starke Beziehung zwischen Innen- und Außenraum und
aktivieren den Dialog mit dem umliegenden Stadtraum“, erklärt Arch.
DI Regina Freimüller-Söllinger das architektonische Konzept. „Die
Vielfalt des Projekts spiegelt sich auch in Materialität und
Konstruktion wider: Während die zwei Türme mineralisch ausgebildet
sind, werden Spange und Regal in Holzbauweise umgesetzt.“
Dr. Sabine Hanke vom Generalunternehmer Voitl ergänzt: „Die
Fertigstellung eines Objekts in ökologischer Holzhybridbauweise unter
der treffenden Bezeichnung ‚Bella Vista‘ erfüllt uns mit Stolz. Die
nachhaltige Nutzung von Regenwasser zur Bewässerung der Bepflanzung
sowie die Baumpartnerschaft der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer
sind in unseren Augen ein Highlight. Gelungene Dachgärten runden das
Gesamtbild ab.“
Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle: Die Gebäude setzen auf
Energiegewinnung über Photovoltaikanlagen und Erdwärme. Zusätzliche
Angebote wie ein Gemüsedeck für urbanes Gärtnern, naturnahe
Dachflächen und die Möglichkeit, Bienenstöcke zu betreuen
unterstützen die Artenvielfalt und stärken das Umweltbewusstsein. Zu
einem verbesserten Mikroklima tragen begrünte Fassaden und Dächer
bei.

