Augenlaser

Bereits 26 Millionen Euro an Abgabenverkürzungen durch Amt für Betrugsbekämpfung aufgedeckt

Wien (OTS) – Das Amt für Betrugsbekämpfung (ABB) führte im ersten
Halbjahr 2026
knapp 13.500 Kontrollen durch. Dabei ging es vor allem um
Abgabenbetrug, illegale Beschäftigung, Lohndumping, illegales
Glücksspiel und Finanzvergehen. Durch die Kontrollen und Ermittlungen
konnten rund 26 Millionen Euro an Mehrergebnissen erzielt werden.
Zusätzlich wurden Finanzstrafen in Höhe von rund 23,4 Millionen Euro
verhängt.

Im abgabenrechtlichen Bereich führte das ABB 210 Fahndungs-,
Prüfungs- und Risikoanalysemaßnahmen durch. Dazu kamen 132
Hausdurchsuchungen und 108 Kontoöffnungen. Außerdem wurden rund
17.600 finanzstrafrechtliche Sachverhalte erstmals beurteilt. Ein
Schwerpunkt der Ermittlungen lag auf komplexen, teilweise
grenzüberschreitenden Hinterziehungsmodellen.

Wegen Verstößen in den Bereichen Beschäftigung, Lohndumping und
Glücksspiel beantragte das ABB Geldstrafen in Höhe von rund 11,1 Mio.
Euro. Die Kontrollen richteten sich insbesondere gegen illegale
Beschäftigung und Verstöße gegen arbeits- und lohnrechtliche
Bestimmungen.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Bekämpfung von
Scheinunternehmen. Im ersten Halbjahr waren 446 Fälle in Bearbeitung.
Davon wurden 189 Unternehmen bereits rechtskräftig als
Scheinunternehmen festgestellt. Die Bekämpfung organisierter
Betrugsmodelle und die Aufdeckung dahinterliegender Strukturen
bleiben damit ein wesentlicher Teil der Kontroll- und
Ermittlungstätigkeit des Amts für Betrugsbekämpfung.

„Betrug schadet dem Staat sowie allen ehrlichen Steuerzahlerinnen
und Steuerzahlern. In mehreren Betrugsbekämpfungspaketen haben wir
bereits Maßnahmen gesetzt, mit denen Betrug besser bekämpft werden
kann und die Arbeit des Amts für Betrugsbekämpfung erleichtert wird.
Denn es gilt das Motto: Null Toleranz bei Steuerbetrug“, sagt
Finanzminister Markus Marterbauer.