Das Reparaturnetzwerk wirkt: Gut für Umwelt und Geldbörse!

Wien (OTS) – Das Reparaturnetzwerk hat was drauf! Rund 14.400 Tonnen
CO2-
Emissionen und 42.000 Tonnen Materialverbrauch blieben der Umwelt im
Jahr 2025 durch die über 150.000 Reparaturen im Netzwerk erspart. Und
auch die Bürger*innen können sich etwas ersparen: Bei vielen
Mitgliedsbetrieben können der Wiener Reparaturbon oder die Geräte-
Retter-Prämie eingelöst werden, was die Reparaturkosten deutlich
senkt. Auf www.reparaturnetzwerk.at ist ersichtlich, welche Förderung
wo in Anspruch genommen werden kann.

Reparieren braucht viel Know-how, aber im Vergleich zu einem
Neukauf nur wenig Material. „Minus 42.000 Tonnen Materialverbrauch,
das ist eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Würde man dieses
Material auf Waggons laden, wäre das ein 9 Kilometer voll beladener
Güterzug. Darauf kann das Reparaturnetzwerk stolz sein“, erklärt
Michael Kienesberger, Leiter der Stadt Wien – Umweltschutz.

Zwtl.: Reparieren spart CO2 und Nerven

Auch die Klimabilanz kann sich sehen lassen: „Rund 14.400 Tonnen
CO2 sind der Umwelt letztes Jahr durch die vielen erfolgreichen
Reparaturen im Reparaturnetzwerk erspart geblieben – das entspricht
den Emissionen, die ein Wald von der Größe des Bezirkes Hernals pro
Jahr binden kann“, sagt Markus Piringer, Koordinator des
Reparaturnetzwerks von DIE UMWELTBERATUNG. Die Grundlagen für die
Berechnungen lieferte das Österreichische Ökologie-Institut.

Und nicht nur die Zahlen sprechen fürs Reparieren, sondern auch
die Bequemlichkeit: Durch Reparaturen können gewohnte und
liebgewonnene Gegenstände länger genutzt werden – das erspart die
Umgewöhnung und die nervenaufreibende Auseinandersetzung mit
Gebrauchsanleitungen.

Zwtl.: So gut wie alles wird repariert

Die Waschmaschine ist leck, der Schreibtischsessel braucht einen
neuen Überzug, das Handy spinnt, die Lieblingspuppe hat ihren Arm
verloren? Das Reparaturnetzwerk macht’s wieder gut und kümmert sich
um Elektrogeräte genauso wie um Kleidung, Taschen, Koffer,
Musikinstrumente, Fahrräder, Möbel und vieles mehr. An der Hotline 01
803 32 32 -22 gibt es Auskunft, welcher Mitgliedsbetrieb weiterhelfen
kann.

Zwtl.: Geförderte Reparaturen im Reparaturnetzwerk

Durch Förderungen werden die Reparaturen günstiger. Derzeit kann
für viele Reparaturen durch den Wiener Reparaturbon eine Förderung
der Stadt Wien in Anspruch genommen werden, er gilt auch wieder für
Fahrräder. Für Elektrogeräte gibt es die Geräte-Retter-Prämie des
Bundes. Bei welchem Mitgliedsbetrieb welche Förderung die Reparatur
vergünstigt, ist auf der Website des Reparaturnetzwerks schnell
ersichtlich: Bei der Suche nach passenden Betrieben können die
Förderungen als Kriterium angekreuzt werden, sie sind auch bei jedem
Betrieb einzeln angeführt.

Zwtl.: Information

DIE UMWELTBERATUNG informiert an der Hotline des
Reparaturnetzwerks, welcher Betrieb für den jeweiligen Reparaturfall
infrage kommt: Tel. 01 803 32 32 – 22

Auf der Website www.reparaturnetzwerk.at sind die Adressen der
Mitgliedsbetriebe und DIY-Partner*innen sowie Informationen rund ums
Thema Reparatur zu finden.

Wer immer up to date bleiben möchte, folgt entweder auf
www.facebook.com/reparaturnetzwerk und
www.instagram.com/reparaturnetzwerk_wien/ oder abonniert den
Newsletter auf www.reparaturnetzwerk.at/newsletter .

Das Reparaturnetzwerk Wien wird von der Stadt Wien unterstützt
und von DIE UMWELTBERATUNG koordiniert.

DIE UMWELTBERATUNG ist eine Einrichtung der Wiener
Volkshochschulen, basisfinanziert von der Stadt Wien – Umweltschutz.