Wien (OTS) – Monika Erb übergibt die Geschäftsführung der
BASiS.KULTUR.WiEN und
der Tschauner Bühne mit 1. Juni 2026 . Mit Jürgen Partaj , erfahrenem
Kulturmanager, Juristen und Musiker, tritt ein Nachfolger an, der
diese bedeutende Kulturinstitution nicht nur weiterführen, sondern
weiterentwickeln will – im Sinne einer lebendigen, dezentralen
Kulturarbeit, die alle Wiener*innen erreicht.
Zwtl.: Zehn Jahre, die Wien kulturell verändert haben
Als Monika Erb vor zehn Jahren die Geschäftsführung der
BASiS.KULTUR.WiEN übernahm, war die Organisation bereits eine feste
Größe in der Wiener Kulturszene. Was folgte, war ein Jahrzehnt
kontinuierlicher Weiterentwicklung: BASiS.KULTUR.WiEN wuchs als
Dachverband, stärkte ihre Rolle als Zentrum für dezentrale
Kulturarbeit und baute ihr Netzwerk von über 400 Mitgliedsvereinen
aus. Mit dem Kultursommer Wien und Junge Theater Wien kamen neue
Initiativen hinzu. Auch die Tschauner Bühne, als letztes regelmäßig
bespieltes Stegreiftheater Europas, konnte ihren einzigartigen Platz
in der Wiener Kulturlandschaft unter ihrer Führung festigen.
„ BASiS.KULTUR.WiEN leistet einen wichtigen Beitrag dazu,
kulturelle Teilhabe in allen Bezirken zu stärken und lokale
Kulturarbeit sichtbar zu machen. Mein besonderer Dank gilt Monika
Erb, die die Organisation mit großem Engagement geprägt und
entscheidend weiterentwickelt hat. Auf dieser starken Grundlage kann
Jürgen Partaj nun aufbauen. Mit seiner langjährigen Erfahrung im
Kulturmanagement und in der Vereinsarbeit bringt er wichtige
Voraussetzungen mit, um die Arbeit der BASiS.KULTUR.WiEN gemeinsam
mit dem Team weiterzuführen und neue Impulse zu setzen.“,
Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler.
Nach ihrem Abschied möchte sich Monika Erb zunächst ganz ihren
vielfältigen kreativen Interessen und sportlichen Aktivitäten widmen.
Ob sie der Wiener Kulturlandschaft gänzlich den Rücken kehren wird,
lässt sie noch offen.
Zwtl.: Jürgen Partaj: Eine starke Zukunft für die dezentrale
Kulturlandschaft
Jürgen Partaj bringt für seine neue Aufgabe ein außergewöhnlich
breites Profil mit, aber er zeichnet sich nicht nur durch seine
Expertise, sondern vor allem auch durch sein Verständnis für den
gesellschaftlichen Wandel und sein Gespür für die Kulturlandschaft
aus. Der 1977 in Wien geborene Kulturmanager, Geiger und Jurist mit
Schwerpunkt Kulturrecht kennt die Wiener Kulturszene aus
unterschiedlichsten Perspektiven, davon kann die Institution
BASiS.KULTUR.WiEN in Zukunft nur profitieren.
Seit 2019 war er als Direktor der Wiener Hofmusikkapelle tätig,
die er künstlerisch wie wirtschaftlich neu ausgerichtet und
international positioniert hat. Besonders wichtig war ihm dabei, die
über 500 Jahre alte Institution zu öffnen und mit innovativen
Ansätzen und Kooperationen auch die lokale Bevölkerung für die Wiener
Hofmusikkapelle zu begeistern. Als Intendant des Antonio Salieri
Jahres 2025 war es Jürgen Partaj ein besonderes Anliegen, neue und
niederschwellige Zugänge zu dieser Persönlichkeit der Musikgeschichte
zu ermöglichen. Zuvor prägte er als Intendant das Summa Cum Laude
International Youth Music Festival und gründete den Jugendchor NEUE
WIENER STIMMEN.
Jürgen Partaj wird sich mit starkem Fokus der Kulturstrategie
2030 der Stadt Wien widmen und die BASiS.KULTUR.WiEN weiter auf
diesem Kurs positionieren. Das bedeute konkret: Kultur in alle
Bezirke zu bringen, gesellschaftliche Teilhabe zu stärken und den
sozialen Zusammenhalt durch kulturelle Nahversorgung zu fördern.
Dieses Ziel wird er gemeinsam mit dem Team, den Mitgliedsvereinen und
Tochterfirmen sowie lokalen Kooperationspartner*innen verfolgen, um
die Vielfalt des kulturellen Lebens in Wien noch weiter auszubauen.
„Monika Erb hat Außergewöhnliches geleistet – ich übernehme mit
großem Respekt und noch größerer Vorfreude. Ich freue mich darauf,
gemeinsam mit dem Team auf diesem starken Fundament aufzubauen und
BASiS.KULTUR.WiEN auch in Zukunft als unverzichtbare Partnerin in der
dezentralen Kulturarbeit zu positionieren.“, Jürgen Partaj.
Über BASiS.KULTUR.WiEN
BASiS.KULTUR.WiEN ist ein wichtiges Zentrum für dezentrale
Kulturarbeit und Trägerorganisation für gemeinnützige Vereine der
Wiener Kunst- und Kulturszene. Als Dachverband unterstützt
BASiS.KULTUR.WiEN über 400 Mitgliedsvereine in ihrer ehrenamtlichen
Kultur- und Bildungsarbeit und bietet Wiener Künstler*innen eine
professionelle Plattform. Mit Vermittlungs- und Förderprogrammen wird
ein Schwerpunkt auf kulturelle Bildungsangebote gelegt. Als letztes
regelmäßig bespieltes Stegreiftheater Europas ist die Tschauner Bühne
als Tochterunternehmen in der BASiS.KULTUR.WiEN verortet, seit 2022
auch der Kultursommer Wien und seit 2026 auch das Junge Theater Wien.
Fotos finden Sie im Pressebereich zum Download.


