Wien (OTS) – Unter dem heurigen Motto „Rights. Justice. Action. For
All Women And
Girls.“ steht der Internationale Frauentag 2026 ganz im Zeichen
durchsetzbarer Rechte, wirksamer Gerechtigkeit und konkreter
Maßnahmen, die das Leben von Frauen und Mädchen verbessern. „Rechte
auf dem Papier reichen nicht – sie müssen in Dienststellen, in
Kollektivverträgen und im Dienstrecht, aber auch vor Gericht halten,
was sie versprechen!“, betont die Bundesfrauenvorsitzende der
Fraktion Christlicher Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen im ÖGB,
Mag.a Ursula Hafner.
Frauen tragen unsere Arbeitswelt, gerade in systemrelevanten
Branchen, werden aber noch immer schlechter bezahlt, schlechter
abgesichert und stärker belastet. Wer echte Gerechtigkeit will, muss
endlich die strukturellen Barrieren in der Arbeitswelt abbauen – von
der Lohnschere über prekäre Jobs bis hin zur ungleichen Verteilung
von unbezahlter Care-Arbeit.
Wir gehen zwar in die richtige Richtung, dennoch bedarf es noch
eines langen Weges, bis zur Erreichung der erforderlichen
Gleichstellung auf allen Ebenen, insbesondere in arbeits- und
familienpolitischer Hinsicht.
Wir FCG Frauen fordern nachdrücklich den Mut aller politisch
Verantwortlichen, Stereotype kritisch zu hinterfragen. Hier ist auch
das Bewusstsein für subtile Formen der Ungleichbehandlung zu
schärfen. Der Internationale Frauentag macht deutlich sichtbar, dass
die Gleichstellung zwischen Frauen und Männern eine
gesamtgesellschaftliche Aufgabe auf allen Ebenen ist.
Zeitgemäße Frauenpolitik muss den heute vielfältigen
Lebensrealitäten von Frauen gerecht werden und alte Rollenbilder
aufbrechen. Wir wollen, dass Frauen selbstbestimmt ihren Weg gehen
können!
„Der Internationale Frauentag erinnert uns daran, dass
Gleichstellung kein Selbstläufer ist. Ohne klare gesetzliche
Rahmenbedingungen, ohne konsequente Kontrolle und ohne starke
Interessenvertretung bleiben viele Rechte ein Versprechen, das nie
bei den Frauen ankommt. Wir setzen uns 365 Tage im Jahr für eine
Arbeitswelt ein, in der Gleichstellung gelebte Realität ist“, meint
Mag.a Ursula Hafner abschließend.

