Feminismus als Schlüssel zu Bildungsfairness

Wien (OTS) – Bildungsfairness beginnt nicht erst bei Noten, Schulwahl
oder
Abschlüssen. Sie beginnt viel früher. Dort, wo Kinder erleben, was
ihnen zugetraut wird, welche Rollen ihnen zugeschrieben werden und ob
ihre Stimme im Alltag zählt.

Teach For Austria macht deutlich: Wer über faire Bildungschancen
spricht, muss auch darüber sprechen, wie Erwartungen an Kinder
entstehen. Rollenbilder prägen, wer im Kindergarten und in der Schule
ermutigt wird, Raum einzunehmen, Fragen zu stellen, Fehler zu machen
oder sich etwas zuzutrauen. Sie beeinflussen auch, wie pädagogische
Arbeit gesellschaftlich wahrgenommen und bewertet wird.

Anlässlich eines Austauschs mit Barbara Blaha, Leiterin des
Momentum Instituts und Autorin von „Funkenschwestern. Wie Feminismus
alles besser macht“, setzte sich die TFA-Community mit der Frage
auseinander, was feministische Perspektiven zur Arbeit für
Bildungsfairness beitragen können.

Bildungsfairness bedeutet, genauer hinzusehen: Welche Kinder
werden gehört? Wem wird etwas zugetraut? Wo wirken Erwartungen, die
Chancen begrenzen? Feministische Perspektiven helfen, solche Muster
sichtbar zu machen.

Zwtl.: Über Teach For Austria

Teach For Austria ist eine gemeinnützige Organisation, die sich
seit 2012 für Bildungsfairness in Österreich einsetzt. Unser Ziel ist
es, besonders engagierte und ambitionierte Hochschulabsolvent:innen
sowie Young Professionals auszuwählen und intensiv auszubilden, damit
sie für zwei Jahre in herausfordernden Kindergärten und Schulen
wirken. Durch ihre Arbeit tragen unsere TFA Fellows dazu bei, die
Bildungschancen von Kindern aus sozial benachteiligten Verhältnissen
nachhaltig zu verbessern.