FH Kärnten startet erstes duales Studium: Hotel Management mit durchgehender Praxis im Partnerbetrieb ab dem ersten Semester

FH Campus, Villach (OTS) – Mit dem Wintersemester 2026/27 startet an
der FH Kärnten das erste
duale Studienangebot der Hochschule: Der Bachelor-Studienzweig Hotel
Management wird künftig in einem dualen Modell durchgeführt. Damit
entsteht das erste duale Studium der FH Kärnten und zugleich erst das
zweite duale Studienangebot mit touristischem Schwerpunkt in
Österreich.

Das neue Modell reagiert auf zentrale Herausforderungen der
Branche: den steigenden Bedarf an qualifizierten Fach- und
Führungskräften, die frühzeitig an Betriebe gebunden und systematisch
entwickelt werden. Herzstück des Studienkonzepts ist der regelmäßige
Wechsel zwischen Hochschule und Partnerbetrieb ab dem ersten
Semester. Im klar strukturierten 12-Wochen-Modell folgen auf
Theoriephasen an der FH Kärnten unmittelbar Praxisphasen im
Hotelbetrieb. So wird der Betrieb vom Start weg zum zweiten Lernort –
deutlich intensiver und verbindlicher, als es klassische
Praktikumsmodelle leisten können.

„Mit dem dualen Studienzweig Hotel Management beschreiten wir
einen neuen Weg und entwickeln so unser wirtschaftliches
Studienangebot konsequent weiter. Das Modell verbindet akademische
Qualität mit einem besonders hohen Maß an beruflicher Praxis und
schafft damit einen echten Mehrwert für Studierende, Betriebe und den
Bildungsstandort Kärnten“, betont Dekan FH-Prof. Mag. Dr. Thomas
Fenzl .

Der duale Studienzweig ist auf sechs Semester und 180 ECTS
ausgelegt. Die Studierenden sind während des gesamten Studiums einem
fixen Praxispartnerbetrieb zugeordnet. Die Praxisphasen sind
integraler Bestandteil des Studienplans und werden durch abgestimmte
Einsatzbereiche, Mentor*innen in den Partnerbetrieben,
Zielvereinbarungen, Feedbackgespräche und die fachliche Begleitung
durch die Hochschule qualitätsgesichert.

„Die Hotellerie ist eine Branche, in der viele
Schlüsselkompetenzen erst im realen Gästekontakt, im Team und im
operativen Alltag entstehen. Genau deshalb ist das duale Modell so
stark: Es verzahnt Theorie und Praxis nicht punktuell, sondern
systematisch, und das von Anfang an“, sagt FH-Prof. Dipl.-Betrw. (FH)
Stefan Nungesser , Professor und Programmleiter Hotel Management.

Inhaltlich verbindet das Studium betriebswirtschaftliche
Grundlagen mit einem klaren Fokus auf das operative Hotelmanagement
und punktuellen Schwerpunkten im strategischen Hotelmanagement. Die
Praxisphasen bauen systematisch aufeinander auf: Zu Beginn stehen
operative Einsatzbereiche und administrative Arbeitsfelder im
Mittelpunkt, später kommen strategische Aufgaben hinzu. Die
Bachelorarbeit greift eine konkrete betriebliche Fragestellung auf
und sichert den engen Bezug zur betrieblichen Realität bis zum
Abschluss.

Für das neue Modell hat die FH Kärnten bereits ein starkes
Netzwerk aus renommierten Praxispartnerbetrieben aufgebaut – von
familiengeführten Häusern über etablierte Hotelgruppen bis hin zu
internationalen Markenbetrieben in Kärnten, Salzburg, der Steiermark
und Tirol. Diese Unternehmen sind nicht nur Praxisorte, sondern ein
gleichwertiger zweiter Lernort neben der Hochschule. Das Netzwerk
wird laufend weiter ausgebaut; interessierte Hotelbetriebe können
sich jederzeit als Praxispartner melden.

Die Umsetzung ist bereits konkret angelaufen: Erste Studierende
wurden an Betriebe vermittelt , und für den Start am 1. September
gibt es bereits erste fixe Studienplatzzusagen.

Die Bewerbung erfolgt zunächst online bei der FH Kärnten, danach
folgt das Matching mit den kooperierenden Hotelbetrieben. Da die Zahl
der Praxisplätze in den Betrieben begrenzt ist, wird eine frühzeitige
Bewerbung ausdrücklich empfohlen , um die Chancen auf einen Wunsch-
Betrieb zu erhöhen. Bewerbungsschluss ist spätestens Mitte August
2026 . Voraussetzung für die Bewerbung sind die allgemeine
Hochschulreife oder eine gleichwertige Qualifikation; die Vergabe der
Studienplätze erfolgt nach der Zusage für einen Praxisplatz in einem
kooperierenden Partnerhotel.

Weitere Informationen zum Studienmodell und zu den
Praxispartnern:
www.fh-kaernten.at/homa