Sankt Pölten (OTS) – „Asyl ist Schutz auf Zeit und keine
Eintrittskarte für die
österreichische Staatsbürgerschaft. Unser österreichischer Pass ist
ein absolutes Privileg“, stellt FPÖ Niederösterreich Asyllandesrat
Martin Antauer unmissverständlich klar und verweist auf 1.475
Einbürgerungen in NÖ bis 31. Mai 2026. Hochgerechnet aufs Jahr 2026
sind das über 3.000 Einbürgerungen (Vergleich 2025: 2.550).
Der Bund müsse endlich eine Gesetzesnovelle liefern. „Die Länder
müssen die Bundesvorgaben vollziehen und die vom Bund vorgesetzte
Suppe auslöffeln. Das kann es nicht sein“, so Antauer weiter und
fordert somit: „Der legale Aufenthalt in Österreich muss auf 20 Jahre
erweitert werden. Ursprüngliche Asylwerber, Geduldete, Vertriebene
und illegale Migranten sollen gar keine Möglichkeit des Erwerbs der
Staatsbürgerschaft erhalten. Diese Gruppen sind niemals in unser Land
gerufen worden und schwimmen jetzt auf der 2015er-Asylwelle mit.“
Zudem fordert Antauer strengere bundesgesetzliche Regelungen bei
der Lebensführung wie Einkommen oder Steuerabgaben: „Wir brauchen
Nettozahler und keine Personen, die erst wieder dem Steuerzahler auf
der Tasche liegen.“


