FPÖ – Brucker zu Khleslplatz: Motto der Ludwig-SPÖ „Sie wünschen, wir widmen“ wird immer offensichtlicher

Wien (OTS) – Die aktuellen Enthüllungen des „Kurier“ zur Causa
Khleslplatz
bestätigen für den Meidlinger FPÖ-Gemeinderat LAbg. Lukas Brucker den
massiven Verdacht eines höchst dubiosen Widmungsdeals unter der rot-
pinken Stadtregierung von SPÖ- Bürgermeister Michael Ludwig.

„Diese brisanten Details zeigen, dass das Motto der Ludwig-SPÖ
offenbar lautet: ,Sie wünschen, wir widmen‘. Der gesamte Vorgang rund
um den Khleslplatz verströmt einen äußerst üblen Geruch“, so Brucker.

„Jetzt ist auch klar, warum die Flächenwidmung so schnell
durchgepeitscht werden musste. Schließlich hätte der Investor
aufgrund der aufschiebenden Wirkung die rund 4,5 Millionen Euro von
der BIG für das Grundstück nicht bekommen, wenn die Widmung nicht bis
Ende 2025 abgeschlossen gewesen wäre“, so Brucker weiter.

Besonders brisant sei in diesem Zusammenhang, dass der Investor
das Grundstück im Jahr 2019 um lediglich rund 200.000 Euro erworben
hatte. „Da stellt sich unweigerlich die Frage, warum SPÖ und NEOS
einen derartigen politischen Druck aufgebaut haben, damit diese
Widmung unbedingt rechtzeitig vor Jahresende beschlossen wird“, so
Brucker.

Auch die Aussagen der zuständigen Magistratsabteilung MA 21,
wonach über erste Kontakte mit dem Investor „keine detaillierten
Aufzeichnungen geführt“ wurden, sei „mehr als bemerkenswert“. „Bei
einem derart sensiblen Widmungsverfahren keine nachvollziehbare
Dokumentation zu haben, verstärkt den Verdacht auf eine bestellte
Flächenwidmung zusätzlich“, betont der FPÖ-Politiker.

„Der gesamte Vorgang rund um den Khleslplatz gehört dringend
untersucht und die Korruptionsermittler sollten hier ganz genau
hinsehen. Die FPÖ-Wien prüft daher eine Sachverhaltsdarstellung bei
der Staatsanwaltschaft“, kündigt Brucker an.