FPÖ – Eigner: SPÖ verkauft teure Prestigeprojekte als „klimafit“, während viele nicht mehr wissen, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen

Wien (OTS) – Anlässlich des offiziellen Baustarts auf der Simmeringer
Hauptstraße
feiert sich die SPÖ-Stadtregierung erneut für ein millionenschweres
„Klimafit“-Projekt mit 52 neuen Bäumen, Sitzgelegenheiten,
Fahrradachsen und groß angelegter Entsiegelung.

Während die SPÖ mit wohlklingenden Formulierungen wie
„Flaniermeilen“, Aufenthaltsqualität und Begrünungsmaßnahmen wirbt,
stellen sich viele Simmeringer mittlerweile eine ganz andere Frage:
Hat die Stadt Wien überhaupt noch einen klaren Plan, oder geht es nur
noch um teure Prestige- und PR-Projekte?

Natürlich klingt es gut, wenn von neuen Bäumen und mehr
Schattenplätzen gesprochen wird. Aber genau hier beginnt die
politische Doppelmoral dieser Stadtregierung. Denn auf der einen
Seite werden Millionen an Steuergeld ausgegeben, um einzelne
Straßenzüge künstlich wieder zu begrünen, während gleichzeitig
weiterhin wertvolle Grün- und Freiflächen zubetoniert werden. „Die
SPÖ betreibt reine Scheinpolitik. Zuerst werden echte Grünflächen
zerstört und anschließend verteilt man ein paar Bäume auf
Asphaltflächen, um sich als Klimaretter feiern zu lassen“, kritisiert
der Simmeringer FPÖ-Klubobmann Patrick Horn. Besonders problematisch
sind dabei die geplanten Verkehrsmaßnahmen. Die Folge: mehr Verkehr,
mehr Abgase und zusätzlicher Druck auf Betriebe und Anrainer. „Eine
Stadt, die ohnehin regelmäßig im Verkehr erstickt, wird dadurch
sicher nicht lebenswerter“, ist Bezirksvorsteher-Stv. Daniel Eigner
überzeugt.

Es entsteht der Eindruck, dass die Roten im Bezirk die falschen
Prioritäten setzen. Während viele Menschen unter Rekordteuerung
leiden, Betriebe ums Überleben kämpfen und Familien nicht mehr
wissen, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen, scheint für
millionenschwere Prestigeprojekte unbegrenzt Geld vorhanden zu sein.
Zusätzlich drohen jahrelange Baustellen, Verkehrschaos und
wirtschaftliche Schäden entlang einer der wichtigsten
Einkaufsstraßen. „Simmering braucht Wirtschafts-Fit statt klimafit“,
so Patrick Horn und Daniel Eigner abschließend.