FPÖ-Nepp fordert verpflichtenden Hitzeschutz für vulnerable Gruppen

Wien (OTS) – Auf völliges Unverständnis stößt bei FPÖ-Wien-Obmann
Stadtrat Dominik
Nepp die Tatsache, dass an Wiener Schulen trotz Temperaturen von bis
zu 35 Grad in den Klassenräumen mobile Klimageräte und Ventilatoren
aus brandschutzrechtlichen Gründen verboten sind. „Es ist völlig
inakzeptabel, dass Schüler und Lehrer bei Temperaturen wie in einer
Sauna unterrichten und lernen müssen, während sich die Stadt Wien
hinter Bürokratie und Vorschriften versteckt. Der Schutz der Kinder
muss hier klar vor bürokratischen Auflagen gehen. Wenn Kinder bei
über 30 Grad im Klassenzimmer sitzen, ist das kein normaler
Schulbetrieb mehr, sondern eine unzumutbare Belastung“, so der
Freiheitliche.

Wenn Kinder in überhitzten Klassenzimmern sitzen, ältere Menschen
in ihren Wohnungen leiden und Patienten sowie Pflegebedürftige der
Hitze ausgeliefert sind, dann braucht es keine ideologischen
Debatten, sondern konkrete Lösungen. Wien braucht endlich eine
Klimaanlagen- und Fernkälte-Offensive, fordert FPÖ-Wien-Obmann
Stadtrat Dominik Nepp.

Die FPÖ wird dazu im Wiener Gemeinderat konkrete Anträge
einbringen. Im Mittelpunkt stehen der massive Ausbau der Fernkälte
als energieeffiziente Kühlinfrastruktur für Wien, ein Ausbauplan für
Klimaanlagen in Schulen, Kindergärten, Spitälern, Pflegeheimen,
öffentlichen Verkehrsmitteln und Amtsgebäuden sowie Förderungen für
den Einbau von Klimaanlagen in privaten Wohnungen.

„Die Ludwig-SPÖ verschläft den Ausbau der Fernkälte und moderner
Kühlinfrastruktur. Fernkälte und moderne Klimaanlagen sind kein
Luxus, sondern ein wirksamer Schutz für Kinder, ältere Menschen und
Kranke. Wien muss endlich handeln, statt ideologische Scheuklappen
aufzusetzen“, appelliert Nepp.

Ebenso sind einfache Maßnahmen wie Ventilatoren,
Beschattungssysteme und eine unbürokratische Nachtlüftung sofort zu
ermöglichen. „Es kann nicht sein, dass Schulleiter zunächst Anträge
stellen müssen, um Fenster über Nacht geöffnet zu lassen“ kritisiert
der FPÖ-Obmann.