Wien (OTS) – „Nach den Skandalen rund um Marktamt und
Volkshochschulen erschüttert
der nächste schwere Fall das System Ludwig. Die Ludwig/Ruck-Leaks
zeichnen ein erschreckendes Sittenbild davon, wie im roten Wien
brutaler Machtmissbrauch begangen wird“, erklärt der Wiener FPÖ-Chef
Stadtrat Dominik Nepp zum aktuellen „Kurier“ Bericht.
Skandalös sind die Vorgänge rund um das Takeda-Projekt. „Wenn
eine mögliche 200-Millionen-Euro-Investition eines Konzerns mit der
Bedingung einer Finanzierung eines Stadionprojekts verknüpft wird,
dann ist das Nötigung und Erpressung. Durch diese rote Gier wurden
Investitionen und damit hunderte Arbeitsplätze verhindert. Das ist
keine Wirtschaftspolitik, das ist die gezielte Zerstörung des
Wirtschaftsstandortes Wien durch Bürgermeister Ludwig persönlich.“
„Im System Ludwig steht das Wohl des eigenen roten Machtapparates
über dem Wohl Wiens. Unternehmen, Arbeitsplätze und der Standort
werden geopfert, wenn sie nicht in die politischen Pläne der SPÖ
passen“, so Nepp, der den sofortigen Rücktritt von Ernst Nevrivy
fordert.
Auch die abfälligen Aussagen Nevrivys über SPÖ-Stadtrat Hacker
seien entlarvend. „Bürgermeister Ludwig muss klar beantworten, ob er
die von seinem eigenen Bezirksvorsteher geäußerten Vorwürfe der
fachlichen Unfähigkeit Hackers teilt. Wenn führende SPÖ-Funktionäre
einander hinter verschlossenen Türen gegenseitig die Eignung
absprechen, zeigt das den Zustand dieses Systems.“
„Dieses Sittenbild ist nicht Wien. Wien sind die Fleißigen, die
jeden Morgen aufstehen: Pflegekräfte, Polizisten, Unternehmer,
Arbeiter und Angestellte sowie viele ehrliche Magistratsbedienstete,
die jeden Tag ihre Arbeit machen. Sie haben sich eine Politik
verdient, die für sie arbeitet und nicht ein rotes Ludwig-
Korruptionssystem, das sich selbst zum Mittelpunkt macht.“
„Für Michael Ludwig gilt der alte Satz: Zeig mir deine Freunde,
und ich sage dir, wer du bist. Marktamt, Volkshochschulen,
Ludwig/Ruck-Leaks – die Serie an Affären zeigt ein System des
Machtmissbrauchs, das politisch beendet werden muss. Wien braucht
einen grundlegenden Kurswechsel. Diesen Kurswechsel gibt es nur mit
der FPÖ“, so Nepp.


