Wien (OTS) – Ein festliches Ostermenü braucht keine großen Mengen an
Fleisch, um
zu überzeugen. Pflanzenbetonte Rezepte bringen Farbe, Leichtigkeit
und Abwechslung auf den Tisch. Ob als Hauptgericht, Beilage oder
kreativer Snack – Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide bieten unzählige
Möglichkeiten, traditionelle Ostergerichte neu und klimaschonend zu
interpretieren. Ideen für ein nachhaltiges Ostern bietet DIE
UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/themen-wohnen-ostern .
Frühlingsboten wie Bärlauch, junger Spinat, Kresse und
Wildkräuter bringen nicht nur Geschmack, sondern auch wertvolle
Vitamine und Mineralstoffe auf den Teller. „Der Saisonwechsel ist ein
idealer Moment, um neue Rezepte auszuprobieren. Wer öfter zu
pflanzlichen Lebensmitteln greift, entdeckt nicht nur neue
Geschmackswelten, sondern tut gleichzeitig etwas für die eigene
Gesundheit und das Klima“, erklärt Mag.a Michaela Knieli,
Ernährungswissenschafterin von DIE UMWELTBERATUNG.
Zwtl.: Kräuter für aromatischen, gesunden Genuss
Um nach Ostern nicht ins Schokohasen-Koma zu fallen, macht es
Sinn, auch die Feiertage grüner zu gestalten. Ein Salatkranz mit
Wildkräutern macht jedes Ostermenü ein klein wenig gesünder.
„Wildkräuter und frisches Grün wirken entschlackend und stärken Leber
und Nieren. Gerade nach einem langen Winter ist dieser Nährstoffkick
aus der Natur wichtig und energiespendend“, weiß die Umweltberaterin.
Wildkräuter sind reich an Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen,
die antioxidativ wirken. Man kann sich die Kraft der Bitterstoffe zu
Nutze machen – denn bitter schwächt die Lust auf Süßes und hilft, uns
weniger Schokohasen einzuverleiben. Zudem wirken Kräuter
verdauungsfördernd und machen etwas deftigere Speisen bekömmlicher.
Die Auszeit der Feiertage ist ein guter Zeitpunkt, um neue
Rezepte zu probieren und neue, gesunde Routinen zu etablieren.
Zwtl.: Bio und fair
Am besten für Gesundheit und Klima sind Lebensmittel aus
biologischer Landwirtschaft. Für die Ostereier gilt das Motto „Null
oder eins, sonst keins!“. Denn beim Stempelaufdruck am Ei zeigt die
Ziffer 0 (Null) vorne, dass das Ei aus Biolandwirtschaft ist. Steht
die Ziffer 1 vorne, ist das Ei aus Freilandhaltung. Die Ziffer 2
vorne weist auf ein Ei aus Bodenhaltung hin. Bodenhaltung bedeutet
für die Hühner kein Auslauf ins Freie, wenig Platz und oft auch kein
Tageslicht. Aus Tierwohlsicht sind Eier aus Bodenhaltung ein
absolutes No-Go.
Wenn Schokolade ins Osternest kommt, am besten bio und aus
zertifiziert fairem Handel wie z.B. FAIRTRADE. Produkte mit FAIRTRADE
-Kakao gibt es in Österreich bereits seit 30 Jahren. Und übrigens:
Wien ist offizielle FAIRTRADE-Partnerstadt!
Zwtl.: Persönliche Beratung
Umfassende Informationen und viele Rezepte zu nachhaltiger
Ernährung bietet DIE UMWELTBERATUNG auf ihrer Website
www.umweltberatung.at/rezepte . Manchmal braucht es auch individuelle
Beratung durch Expert*innen, und die gibt es an der Hotline von DIE
UMWELTBERATUNG.
Zwtl.: Information
Individuelle Beratung bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline
unter 01 803 32 32.
Im Infopaket „Proteine“ sind vier Poster zu nachhaltiger
Ernährung enthalten:
– „Getreidevielfalt aus Österreich“
– „Linsen, Bohnen & Co“
– „Obst und Gemüse Saisonkalender“
– „Was jede*r tun kann“ – Tipps zur Lebensmittelbeschaffung
Das Infopaket „Proteine“ kann an der Hotline oder online gegen
Versandkosten bestellt werden: www.umweltberatung.at/infopaket-
proteine
Tipps zur pflanzenbasierten Ernährung:
www.umweltberatung.at/vegan-ernaehren
DIE UMWELTBERATUNG ist eine Einrichtung der Wiener
Volkshochschulen, basisfinanziert von der Stadt Wien – Umweltschutz.

