Innsbruck/Wien (OTS) – Die aktuellen Zahlen von Agenda Austria sind
ein Alarmsignal für den
Wirtschaftsstandort Österreich: Seit 2015 sind die Bruttolöhne je
geleisteter Arbeitsstunde um knapp 50 Prozent gestiegen, die
Produktivität hingegen lediglich um 5,8 Prozent. Das eigentliche
Problem sind dabei nicht gute Löhne, sondern die viel zu hohe
Belastung auf Arbeit. Die Lohnnebenkosten treiben die Gesamtkosten
für unsere Betriebe immer weiter nach oben und verschärfen den längst
bestehenden Wettbewerbsnachteil Österreichs.
Unsere Unternehmen verlieren international seit Jahren an Boden.
Wenn gleichzeitig Energie, Abgaben, Bürokratie und Arbeitskosten
immer weiter steigen, geht es längst nicht mehr nur um
Wettbewerbsfähigkeit. Es geht darum, ob Betriebe ihre Produktion in
Österreich halten, weiter investieren und ihre Mitarbeiter auch
morgen noch beschäftigen können.
Die Freiheitliche Wirtschaft fordert deshalb eine massive Senkung
der Lohnnebenkosten, niedrigere Energie- und Netzkosten, weniger
Steuern und Abgaben sowie konsequenten Bürokratieabbau. Österreich
braucht endlich Rahmenbedingungen, unter denen Investitionen,
Produktion und Wertschöpfung wieder möglich sind.
Ing. Evelyn Achhorner, Landesobfrau der Freiheitlichen Wirtschaft
Tirol, abschließend: „Unsere Betriebe verlieren international längst
an Boden. Wenn der Staat Arbeit trotzdem immer weiter verteuert,
gefährdet er genau jene Unternehmen, die hier investieren,
produzieren und Menschen beschäftigen. Die Lohnnebenkosten müssen
massiv runter, bevor noch mehr Wertschöpfung, Investitionen und
Arbeitsplätze aus Österreich verschwinden. Wer jetzt nicht entlastet,
nimmt weiteren wirtschaftlichen Niedergang bewusst in Kauf.“


