Wien (OTS) – Die Freiheitliche Wirtschaft bringt unmittelbar vor
Beginn des
heutigen Wirtschaftsparlaments einen Dringlichen Antrag ein, der
einen grundlegenden Kurswechsel im gesamten österreichischen
Kammerwesen verlangt.
Im Mittelpunkt steht eine unmissverständliche Forderung:
Alle Pflichtmitgliedschaften in sämtlichen österreichischen
Kammern müssen abgeschafft werden!
Die Präsidentin der Wirtschaftskammer Österreich wird daher
aufgefordert, sich bis zum Ministerrat am 3. Dezember mit Nachdruck
dafür einzusetzen, die notwendigen Schritte zur Beendigung der
Pflichtmitgliedschaften einzuleiten. Ziel ist ein freiwilliges,
transparentes und leistungsorientiertes Vertretungssystem, das den
Menschen und Betrieben dient – nicht umgekehrt.
Die Freiheitliche Wirtschaft betont, dass die breite
Unterstützung der aktuellen Reformbestrebungen ein klares Signal
liefert:
Die Erwartung nach Wahlfreiheit, Transparenz und echter
Vertretungskraft wächst spürbar. Das bestehende Modell der
Zwangsbeiträge ist nicht mehr zeitgemäß und schadet Vertrauen sowie
Standort.
Bundesobmann-Stellvertreter und Nationalratsabgeordneter Michael
Fürtbauer hält fest: „Es ist für mich selbstverständlich: Kein Mensch
und kein Betrieb soll gezwungen sein, einer Kammer anzugehören oder
Beiträge zu zahlen, die er nicht freiwillig leisten möchte. Die
Pflichtmitgliedschaft ist ein Modell von gestern – Österreich braucht
ein modernes, freiwilliges und gerechtes Kammerwesen. Jetzt ist der
Moment für echte Veränderung.“


