Wien (OTS) – Wie gesund fühlen sich die Niederösterreicher*innen? Wie
steht es um
die mentale Gesundheit der Kärntner*innen? In welchem Bundesland
nehmen die Bewohner*innen am häufigsten Medikamente, wo am wenigsten?
Das alles analysiert der Austrian Health Report jährlich umfassend.
Durchgeführt wurde die repräsentative Studie unter 1.004 Österreicher
*innen im Sommer 2025 vom Institut für empirische Sozialforschung
IFES im Auftrag von Sandoz.
Das österreichische Gesundheitssystem steht sichtlich unter
Druck. Lange Wartezeiten, Unsicherheiten in der
Medikamentenversorgung, hohe psychische Belastungen durch multiple
globale Krisen. All das spürt die österreichische Bevölkerung
tagtäglich in der medizinischen Versorgung hautnah. Doch das Ausmaß
variiert je nach Region: Der Austrian Health Report gibt auch dieses
Jahr Einblick in die unterschiedlichen Situationen in den
Bundesländern und zeigt, wo der Schuh drückt.
Zwtl.: Marco Pucci, Country President Sandoz Österreich:
„Egal ob Westen oder Osten, Stadt oder Land: So unterschiedlich
die Ergebnisse der einzelnen Bundesländer sind, so eint sie eines
ganz klar: Das Gesundheitssystem und vor allem die
Medikamentenversorgung beschäftigt die Bevölkerung. Umso wichtiger
ist es in Zeiten von knappen Budgetmitteln, dass es gerade bei der
Versorgung mit Generika und Biosimilars faire und verlässliche
Rahmenbedingungen gibt. Das ist im Sinne der Patientinnen und
Patienten und der langfristigen Versorgungssicherheit der gesamten
Bevölkerung.“
Zwtl.: Medikamentenversorgung beschäftig Salzburg und den Osten am
meisten
Nicht lieferbare Medikamente, lange Lieferzeiten – die Bilder des
Medikamentenmangels der vergangenen Winter sind noch fest in den
Köpfen der Bevölkerung verankert. Während zumindest 45 Prozent der
Österreicher*innen die Versorgungssicherheit als (eher) gesichert
sehen, sind es in Wien, Niederösterreich und dem Burgendland nur 41,
in Salzburg gar nur 40 Prozent.
Anders ist die Situation im westlichsten Bundesland Vorarlberg.
Hier sind es 51 Prozent der Befragten, die an eine sichere Versorgung
mit Medikamenten glauben, gefolgt von der Steiermark mit 49 Prozent
sowie Kärnten und Oberösterreich mit je 48 Prozent und 46 Prozent in
Tirol.
Wenig überraschend ist daher, dass ein deutlich überwiegender
Teil der Gesamtbevölkerung – 86 Prozent der Österreicher*innen – die
Herstellung von Medikamenten in Österreich als wichtig bzw. sehr
wichtig einschätzt. Hier ist man sich über alle Bundesländer hinweg
einig: Mit 90 Prozent der Befragten in der Steiermark und im
Burgenland bis hin zu 83 Prozent der Befragten in Wien und
Niederösterreich herrscht vom Bodensee bis zum Neusiedlersee
Einigkeit, dass die heimische Medikamentenproduktion zentral für die
medizinische Versorgung ist (Vorarlberg 89 Prozent; Salzburg 88
Prozent; Tirol, Kärnten, & Oberösterreich 87 Prozent).
Zwtl.: In Oberösterreich ist man besonders gesund
Während die Mehrheit der Österreicher*innen (69 Prozent) sich
gesundheitlich (sehr) gut fühlt, gibt es dennoch klare regionale
Unterschiede: So bewerten sogar 78 Prozent der Oberösterreicher*innen
ihren allgemeinen Gesundheitszustand als (sehr) gut und liegen damit
deutlich über dem österreichweiten Wert.
Ähnlich gesund fühlt man sich in Tirol, Salzburg (jeweils 71
Prozent) und Wien (70 Prozent). Während sich in der Steiermark und
Vorarlberg immerhin noch 67 Prozent in guter bzw. sehr guter
gesundheitlicher Verfassung sehen, sind es in Kärnten (66 Prozent)
und Niederösterreich (65 Prozent) leicht weniger. Mit lediglich 64
Prozent der Befragten ist das Burgenland hier das Schlusslicht bei
der gesundheitlichen Verfassung der Bevölkerung.
Zwtl.: Nicht mal zwei Drittel der Tiroler*innen fühlen sich mental
gesund
Anders schaut es bei der psychischen Gesundheit aus: Knapp 80
Prozent der Wienerinnen und Wiener fühlen sich mental (sehr) fit, das
sind rund 10 Prozentpunkte mehr als der Wert fürs ganze Land. Auch im
Burgenland (76), Niederösterreich (74) und Vorarlberg (72) sind die
Befragten im Gesamtvergleich psychisch überdurchschnittlich gesund.
Mit rund zwei Drittel der Bevölkerung in guter bzw. sehr guter
mentaler Verfassung liegen die Steiermark, Oberösterreich (je 68
Prozent), Salzburg (66 Prozent) und Kärnten (65 Prozent) hier im
Mittelfeld. Auffallend niedrig ist der Anteil jener, die sich mental
gesund fühlen, allerdings in Tirol: Nur 58 Prozent der Befragten
bewerten die eigene psychische Verfassung als sehr gut bzw. gut.
Zwtl.: Im Osten nimmt man am häufigsten Medikamente
Die Bevölkerung wird immer älter, der Anteil der Menschen mit
chronischen Erkrankungen nimmt laufend zu. Das spiegelt sich auch in
der Medikamenteneinnahme wider. Die Hälfte der Gesamtbevölkerung
nimmt täglich Medikamente ein. Dabei ist die Bundeshauptstadt
Spitzenreiter: Hier sind es sogar 57 Prozent, dicht gefolgt vom nahen
Niederösterreich und dem Burgendland mit 56 bzw. 54 Prozent der
Befragten, die täglich Medikamente einnehmen. Mit der Hälfte der
Bewohner*innen liegen Vorarlberg, Salzburg und die Steiermark im
Mittelfeld, knapp gefolgt von Tirol (45 Prozent) und Kärnten (42
Prozent).
Anders ist die Situation eindeutig in Oberösterreich, wo
lediglich 35 Prozent der Befragten täglich Medikamente einnehmen und
sogar 34 Prozent angeben, seltener als alle paar Monate oder nie
Medikamente einzunehmen.
Zwtl.: Salzburger*innen besonders zufrieden mit dem
Gesundheitssystem, Niederösterreicher*innen am wenigsten
Während national betrachtet lediglich die Hälfte der Bevölkerung
mit dem Gesundheitssystem zufrieden ist, sticht Salzburg hier klar
heraus: Hier sind des fast zwei Drittel der Befragten (63 Prozent),
die (sehr) zufrieden mit der gesundheitlichen Versorgung sind.
Danach folgen mit großem Abstand Kärnten (56 Prozent) und Wien (
54 Prozent). Im Mittelfeld und somit nah am Österreichwert liegen die
Steiermark (51 Prozent), Oberösterreich (49 Prozent), Tirol und das
Burgenland (47 Prozent). Klare Schlusslichter sind Vorarlberg und
Niederösterreich, wo nur 42 bzw. 40 Prozent der Befragten zufrieden
mit ihrer medizinischen Versorgung sind.
Zwtl.: Vorarlberger*innen blicken besorgt, Kärntner*innen
optimistisch in die Zukunft
Mit Blick auf die kommenden Jahre zeigen sich vor allem die
Befragten in Vorarlberg skeptisch. Während in Gesamtösterreich
bereits nur 43 Prozent davon ausgehen, das auch in Zukunft der Zugang
zum Gesundheitssystem für alle fair gestaltet wird, sind es im Ländle
lediglich 27 Prozent, gefolgt von der Steiermark mit 34 Prozent.
Am optimistischen blickt man in Kärnten mit 51 Prozent in die
Zukunft, gefolgt von Niederösterreich (48 Prozent) und Wien und
Salzburg (je 45 Prozent). Ebenfalls unter dem österreichweiten
Ergebnis und somit überdurchschnittlich besorgt um das heimische
Gesundheitssystem ist man in Tirol (40 Prozent), Oberösterreich (38
Prozent) und im Burgenland (37 Prozent).
Über den Austrian Health Report
Wie steht es um die eigene Gesundheit? Wie optimistisch fällt der
Blick in die Zukunft aus? Vertrauen die Menschen in „ihr“
Gesundheitssystem? Seit 2022 befragt IFES, im Auftrag von Sandoz, die
Menschen in Österreich zu aktuellen Gesundheitsthemen – die
Ergebnisse werden im Austrian Health Report zusammengefasst. Auf
www.austrianhealthreport.at gibt es die aktuellen Ergebnisse und zum
Vergleich auch die Ergebnisse der Jahre 2022, 2023 und 2024.
Über Sandoz
Sandoz (SIX: SDZ; OTCQX: SDZNY) ist weltweit führend bei Generika
und Biosimilars und verfolgt eine Wachstumsstrategie, die von einem
klaren Purpose getragen wird: Pionierarbeit für den Zugang von
Patient*innen. Über 20.000 Mitarbeitende aus 100 Nationen arbeiten
gemeinsam daran, rund 900 Millionen Behandlungen pro Jahr
bereitzustellen – und leisten damit nicht nur einen erheblichen
Beitrag zur weltweiten Kosteneinsparung im Gesundheitswesen, sondern
auch zu einem noch größeren gesellschaftlichen Impact. Das führende
Portfolio mit rund 1.300 Produkten deckt Erkrankungen von der
gewöhnlichen Erkältung bis hin zu Krebs ab. Der Hauptsitz von Sandoz
befindet sich in Basel, Schweiz. Das Unternehmen blickt auf eine
lange Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1886 reicht. Im Jahr 2024
erzielte Sandoz einen Nettoumsatz von 10,4 Milliarden US-Dollar.
In Österreich beschäftigt Sandoz 2.700 Mitarbeitende aus über 60
Nationen. Ein Team, in Kundl, Kufstein und Wien, voller Neugier,
Ambition und Offenheit mit dem Ziel, die Welt nachhaltig mit
leistbaren Medikamenten zu versorgen. Jedes Jahr versorgen wir
Patient*innen in Österreich jährlich mit fast 10 Millionen
Behandlungen.

