Wien (OTS) – Wie sehr Künstliche Intelligenz im Alltag angekommen
ist, wird vielen
Menschen seit Anfang August bewusster: Die Kennzeichnungspflicht der
Europäischen Union macht deutlich, dass weite Teile der Werbung schon
nicht mehr von Menschenhand gemacht sind. Das ist jedoch nur einer
von vielen Aspekten des AI Acts der Europäischen Union, der den
Umgang mit einer Technologie regeln soll, die trotz ihrer Omnipräsenz
noch in einem frühen Entwicklungsstadium steckt. Wohin die Reise geht
und wie sich Europa positionieren kann, diskutiert die dritte Auflage
des Technology Impact Summit am 11. November 2026 in Graz unter dem
Titel „Europas digitale Zukunft – zwischen Souveränität, Sicherheit
und KI-Wettlauf“.
Dienstagabend stellten Markus Fallenböck (Universität Graz) und
Magdalena Hankus (Hankus3sixty) die Höhepunkte des hochkarätigen
Summits vor, der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik als
Diskursplattform verbindet.
Zwtl.: Technologieintensive Forschung ist Wohlstandsentwickler
„Die Steiermark ist ein Land der Forschung und Innovationen, in
dem Zukunft gestaltet wird. Technologieintensive Wissenschaft ist der
Motor, um den Wirtschaftsstandort als Wohlstandsentwickler zu
gestalten. Dafür steht der Technology Impact Summit, der die klügsten
Köpfe aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringt. Sie werden die
Arbeitsplätze von morgen definieren“ , sagt Landesrat Willibald
Ehrenhöfer (Land Steiermark) in seiner Begrüßung.
„Die großen technologischen Fragen unserer Zeit lassen sich nicht
innerhalb einer einzelnen Disziplin beantworten. Aus dieser simplen
Überzeugung ist der Technology Impact Summit entstanden, bei dem
Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft auf Augenhöhe
diskutieren. Technologie verändert unsere Arbeitswelt, Wirtschaft und
Gesellschaft. In Graz sprechen wir darüber, welchen Beitrag
Österreich zu einer robusten europäischen Souveränität leisten kann“
, betont Fallenböck.
„Innovation entsteht dort, wo Menschen, Perspektiven und
Disziplinen zusammenkommen. Der Technology Impact Summit hat sich als
Dialogplattform bewährt, die Orientierung gibt und neue Impulse
liefert. In drei Monaten widmen wir uns in Graz der Frage, wie Europa
im KI-Wettlauf als Sieger durchs Ziel gehen kann“ , meint Hankus.
Zwtl.: Mutiger Blick nach vorne
Die dritte Auflage des Technology Impact Summit wird
Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (Bundeskanzleramt)
eröffnen, bevor sich Agnes Heftberger (Microsoft) in ihrer Opening
Keynote Europas digitaler Zukunft widmen wird. Der Frage, wie Europa
das Rennen machen kann, gehen in einer Keynote Debate unter anderem
Philipp Amann (Europäische Zentralbank), Stefan Mangard (Technische
Universität Graz) und Daniel Keinrath (Fonio) nach. Bei der Oxford-
Style Debate diskutieren Philipp Töbich (SAP) und Christian
Winkelhofer (Accenture) über die Perspektiven einer europäischen KI-
Infrastruktur.
Den Blick auf die Welt von morgen und den gesellschaftlichen Impact
technologischer Entwicklungen wirft Zukunftsforscher Tristan Horx .
Insights aus Wissenschaft, Forschung und Praxis in Form von Use
Cases teilen weiters mit dem Auditorium in der Aula der Universität
Graz: Andreas Diensthuber (DaphOS.ai), Martin Holler (Universität
Graz), Helmut Lindner (FH Joanneum), Sabine Prossnegg (FH Joanneum)
oder Christian Rechberger (Technische Universität Graz) Weitere
Praxisbeispiele werden präsentiert von Cancom, Experts Inside,· EY,
JOANNEUM RESEARCH, Manz und Taceo.
Moderiert wird das Think-Tank-Event bereits zum zweiten Mal von
Tech-Insiderin Katrin-Cécile Ziegler .
Zwtl.: Vorgeschmack auf den TIS
Einen Vorgeschmack auf die inspirierenden Lightning Talks mit
erfolgreichen Case Studies gab es bereits bei der
Programmpräsentation in Wien: Martin Holler (Universität Graz) stellt
mit DaphoOS.ai eine wegweisende Innovation für den Gesundheitsbereich
aus der Steiermark vor, die im Zusammenspiel von Wirtschaft und
Wissenschaft entstanden ist. Die KI-Plattform für
Entscheidungsfindung, Operations und Ressourcenmanagement ist nur
einer von vielen beispielgebenden Use Cases, die heuer den Diskurs am
Technology Impact Summit anregen werden.
Zwtl.: Wien blickt nach Graz
In Wiens neuer Eventlocation „Sophie7“ begrüßen Fallenböck und
Hankus am Dienstagabend unter anderem Katharina Feiertag (Universität
Graz), Wolfgang Fischer (DDSG Blue Danube), Niki Futter (Invest
Austria), Martin Holler (Universität Graz), Andrea Höglinger (
Technische Universität Graz), Gloria Janjic (Accenture), Andreas
Lederer (Advantage AI), Harald Leitenmüller (Microsoft), Jutta
Löffler (Urban Innovation Vienna), Petia Niederländer (
Oesterreichische Nationalbank), Ilona Perrot (Tourismusexpertin),
Harald Pfannhauser (ORF), Haubenköchin Jacqueline Pfeiffer (Die
Cuisinière & Der Connaiseur), Dominik Schrott (Abgeordneter zum
Nationalrat a.D.), Christoph Schuster (Stadt Wien), Martina Szopek (
Universität Graz), Wolfgang Toferer (Knapp), Katja Wyrobek (BDO) oder
Georg Zanger (Austrian Chinese Business Association).
Zwtl.: Über den Technology Impact Summit
Der Technology Impact Summit ist eine gemeinsame Initiative von
Universität Graz, Technische Universität Graz, JOANNEUM RESEARCH und
FH JOANNEUM. Die Think-Tank-Plattform bietet eine einzigartige
Plattform, auf der die neuesten Entwicklungen und Trends eingehend
diskutiert und reflektiert werden und baut Brücken zwischen
Wissenschaft, Technologie und Anwendung. Hohe Prägnanz wird durch
Diskussionen in Form von „Oxford Style Debates“, Präsentationen von
Use Cases in Form von „Lightning Talks“ oder der „Impact Gallery“
gewährleistet. Der Technology Impact Summit 2026 wird unterstützt von
Accenture, Austria Wirtschafts Service, Bankenverband, Bechtle,
Cancom, Der Brutkasten, Die Presse, Energie Steiermark, Experts
Inside, EY, Grawe, Huawei, Industriellenvereinigung Steiermark,
Kleine Zeitung, Land Steiermark, Manz, NTS, Raiffeisen-Landesbank
Steiermark, RTR, Steiermärkische Sparkasse und Wirtschaftskammer
Steiermark. Weitere Informationen auf ti-summit.com


