St. Pölten (OTS) – Die Pendlerinitiative Austria hat Josef Hager
erneut zum Bundesobmann
-Stellvertreter gewählt. Er steht damit künftig an der Seite des
neuen Bundesobmanns Walter Semlitsch. Mit der Wahl des neuen
Führungsteams setzt die Pendlerinitiative Austria weiterhin auf eine
starke Interessenvertretung für Pendlerinnen und Pendler in
Österreich.
Hager bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und
betonte die Bedeutung einer klaren Stimme für Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer, die täglich auf das Pendeln angewiesen sind. Besonders
die aktuelle Diskussion rund um das Pendlerpauschale zeige, wie
wichtig verlässliche Rahmenbedingungen für Berufspendlerinnen und
Berufspendler seien. „Das Pendlerpauschale bleibt ein unverzichtbarer
Ausgleich für Menschen, die täglich oft weite Strecken zur Arbeit
zurücklegen müssen. Gerade Niederösterreich profitiert davon massiv –
rund 28 Prozent der gesamten Mittel des Pendlerpauschales fließen
nach Niederösterreich. Das zeigt deutlich, wie wichtig diese
Unterstützung für unser Flächenbundesland ist“, so Josef Hager.
Als wichtigen Erfolg für Niederösterreich bezeichnete Hager
zudem, dass das Regionsticket und das Metropolregionsticket nun auch
direkt in Niederösterreich erhältlich sind. „Es war für viele
Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher nur schwer
nachvollziehbar, dass sie für den persönlichen Erwerb ihres NÖ-
Tickets vielfach nach Wien fahren mussten. Ich habe Verkehrslandesrat
Udo Landbauer daher aufgefordert, hier rasch eine praktikable Lösung
zu schaffen. Umso wichtiger ist es, dass die Tickets nun auch direkt
in Niederösterreich erhältlich sind“, betonte Hager.
Auch die geplante Stammstreckensperre in Wien sieht Hager als
große Herausforderung für tausende Pendlerinnen und Pendler. „Die
Modernisierung der Wiener Stammstrecke ist zweifellos notwendig und
ein wichtiger Schritt für einen leistungsfähigen öffentlichen Verkehr
in der Zukunft. Gleichzeitig darf die Belastung für Pendlerinnen und
Pendler während der Bauphase nicht unterschätzt werden. Es braucht
frühzeitige Kommunikation, funktionierende Ersatzangebote und ein
klares politisches Bekenntnis, die Menschen in dieser Übergangsphase
bestmöglich zu unterstützen. Wenn die Ausweichmöglichkeiten nicht
funktionieren, droht vielen Pendlerinnen und Pendlern ein tägliches
Verkehrschaos“, warnt Hager.
Bundesobmann-Stellvertreter Josef Hager kündigte abschließend an,
sich weiterhin mit Nachdruck für leistbare Mobilität, verlässliche
Verkehrsverbindungen und faire steuerliche Rahmenbedingungen für
Pendlerinnen und Pendler einzusetzen.


