Wien (OTS) – Die Organisation Menschen für Menschen Österreich zieht
mit der
Veröffentlichung des Finanzberichts positive Bilanz über das Jahr
2025. Dank des Vertrauens und Einsatzes von insgesamt rund 15.000
Spenderinnen und Spendern konnte die Hilfsorganisation im vergangenen
Jahr mit 3,35 Mio. Euro ein solides Ergebnis erzielen. Über 70
Prozent dieser Mittel flossen direkt in die integrierten ländlichen
Entwicklungs- und Infrastrukturprojekte in Äthiopien, um langfristige
Veränderungen anzustoßen, sowie in unsere Bildungsarbeit in
Österreich, die über unsere Projekte und Äthiopien informiert.
„Dieses verlässliche Engagement unserer Spenderinnen und Spender
ist gerade in Zeiten globaler Unsicherheiten und finanzieller
Herausforderungen unser wichtigster Rückhalt“, zeigt sich Mag. Harald
Maier, Geschäftsführer von Menschen für Menschen Österreich dankbar
über das positive Ergebnis. „Gleichzeitig ist es das Fundament für
die Wirksamkeit unserer Projekte vor Ort. Jeder Beitrag ermöglicht es
uns, gemeinsam mit der Bevölkerung echte Veränderungen aufzubauen,
die über Generationen hinweg wirken.“
Zwtl.: Meilensteine für Generationen
Ein zentraler Schwerpunkt der Projektarbeit lag 2025 auf dem
gezielten Ausbau der lokalen Infrastruktur in den Projektgebieten.
Ein Beispiel dafür ist die Sicherung der Wasserversorgung im Dorf
Jobel in der Projektregion Albuko. Durch den Bau einer Quellfassung
erhielten 56 Familien Zugang zu sicherem Trinkwasser, wodurch sich
langfristig die Gesundheit im ganzen Dorf verbessert. Im
Bildungsbereich wurden wichtige Akzente gesetzt, um Kindern eine
helle, sichere Lernumgebung zu bieten. Durch den Bau von robusten
Schulen verbessert sich das Unterrichtsniveau, was auch dazu führt,
dass die Schulabbruchsquote in den Regionen sinkt. Große Fortschritte
gab es außerdem bei der medizinischen Versorgung in Albuko: Vier
Gesundheitseinrichtungen wurden mit modernen medizinischen Geräten
ausgestattet. Vor allem im Gesundheitszentrum Salmene sichern seit
Herbst 2025 etwa neue Ultraschallgeräte und Wärmebetten für
Neugeborene die Versorgung, wodurch sich die Versorgung von Müttern
und Säuglingen spürbar verbessert hat.
Zwtl.: Neue Perspektiven durch lokale Lösungen
Um die Bevölkerung in den ländlichen Regionen unabhängiger von
teuren Importen und chemischen Düngemitteln zu machen, setzt die
Organisation auf nachhaltige Kreisläufe. Die Einführung der
Wurmkompostierung hat sich in den Projektregionen zu einer wahren
Erfolgsgeschichte entwickelt. Allein in Albuko starteten 147 Familien
im vergangenen Jahr ihre eigene Kompostproduktion, was die
Ernteerträge teilweise beinahe verdoppeln. Zudem stärken Schulungen
in Unternehmertum sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze für junge
Erwachsene, etwa durch die Förderung von Kooperativen, die
wirtschaftliche Eigenständigkeit der Bevölkerung.
Zwtl.: Gesamtbilanz der Projektarbeit 2025
Menschen für Menschen ist seit 1981 in Äthiopien tätig. Im Jahr
2025 ermöglichte die Gesamtorganisation unter anderem folgende
Maßnahmen:
–
4,5 Millionen Baumsetzlinge zur Wiederbewaldung ausgepflanzt
–
646 km Terrassierungen und Steinwälle zum Schutz der Böden
angelegt
–
27.951 Behandlungen zur Familienplanung und Vorsorge ermöglicht
–
15 neue Schulen errichtet
–
31 neue Quellfassungen gebaut
–
2.014 Augenoperationen durchgeführt (Grauer Star und Trichiasis)
–
110 neue Arbeitsplätze für junge Erwachsene geschaffen
Zwtl.: Was wir 2026 bewegen
Das laufende Jahr steht ganz im Zeichen der Fertigstellung großer
Infrastrukturprojekte. In Busa wurde gemeinsam mit den Austrian
Doctors und mit Unterstützung des Landes Salzburg ein umfassendes
Wasserversorgungssystem für rund 30.000 Menschen fertiggestellt. In
der Somali-Region steht ebenfalls ein Projekt zur gesicherten
Wasserversorgung für 5.000 Menschen vor dem Abschluss. Zudem steht
die Fertigstellung und feierliche Eröffnung der neuen Degaga-Schule
in Albuko bevor.
Der vollständige Jahresbericht 2025 sowie der eigenständige
Finanzbericht stehen ab sofort auf der Website der Organisation zum
Download bereit: www.mfm.at/jahresbericht
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