ÖGB-Pfister: Steigende Inflation erfordert weitere preisdämpfende Maßnahmen

Wien (OTS) – Die endgültigen Inflationszahlen der Statistik Austria
für März
zeigen, dass die Teuerung für viele Menschen in Österreich weiter
spürbar bleibt. Laut Statistik Austria beträgt die Inflation 3,2
Prozent, der Anstieg gegenüber Februar geht vor allem auf höhere
Preise bei Treibstoffen und Heizöl zurück.

„Gerade bei anhaltend hoher Inflation braucht es einen wirksamen
Schutzschild gegen die Teuerung“, sagt Angela Pfister, Leiterin des
volkswirtschaftlichen Referats im ÖGB. „Arbeitnehmer:innen,
Pensionist:innen und Studierende spüren die steigenden Energiepreise
im Alltag unmittelbar. Die Spritpreisbremse ist ein wichtiger
Schritt, weitere Entlastungen müssen rasch folgen“, so die Ökonomin.

Entlastung muss bei den Menschen ankommen

Auch die OMV steht aus Sicht des ÖGB in der Verantwortung. Der
Konzern hat im vergangenen Geschäftsjahr Milliardengewinne erzielt,
daher sei es nicht nachvollziehbar, wenn Preisreduktionen nicht
vollständig weitergegeben würden. „Die Entlastung muss bei den
Menschen ankommen und darf nicht auf dem Rücken der Pendler:innen
liegen“, sagt Pfister.

Der ÖGB fordert daher, die vorgesehenen Preisabsenkungen im
vollen Umfang umzusetzen. Die aktuelle Teuerung zeige einmal mehr,
dass rasches und konsequentes Handeln nötig sei, um die Haushalte
wirksam zu entlasten.