Wien (OTS) – Das Heeresgeschichtliche Museum befindet sich seit 2023
in einem
umfassenden Reformprozess. Mit der Ausstellung Gewalt – Gesellschaft.
Österreich im Zeitalter der Weltkriege 1918 bis 1955 wird dieser
Reformprozess auch inhaltlich sichtbar.
In sechs Kapiteln beleuchtet die Ausstellung gesellschaftliche
Mechanismen von Gewalt, ihre Darstellung in Bildern und Sprache sowie
unterschiedliche Formen von Gewalt und deren Wirkungsweisen: Gewalt
durch paramilitärische Akteure, aber auch Gewalt als Mittel des
Staates bis hin zum nationalsozialistischen Vernichtungskrieg und dem
Holocaust. Anhand von 42 Biografien werden die Lebenswege
unterschiedlicher Personen der Geschichte gegenübergestellt. Dadurch
werden historische Entwicklungen ebenso wie die Handlungsspielräume
Einzelner aus unterschiedlichen Perspektiven greifbar.
Direktor Georg Hoffmann informiert im Rahmen der Pressekonferenz
über den aktuellen Stand der Reform des Heeresgeschichtlichen
Museums. Die Kuratoren Niko Wahl und Thomas Edelmann geben Einblick
in Konzept, Schwerpunkte und kuratorische Zugänge der neuen
Ausstellung.
Pressekonferenz
Eröffnung der Ausstellung Gewalt – Gesellschaft. Österreich im
Zeitalter der Weltkriege 1918 bis 1955 und Information zur laufenden
Museumsreform
Datum: Dienstag, 9. Juni 2026
Zeit: 10:00 Uhr
Ort: Heeresgeschichtliches Museum, Arsenal, Objekt 1, 1030 Wien
Gesprächspartner:
Georg Hoffmann, Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums
Niko Wahl, Kurator
Thomas Edelmann, Kurator am Heeresgeschichtlichen Museum
Wir bitten um Anmeldung unter [email protected]
Informationen zur Anfahrt: barrierefrei zugänglich, Schnellbahn –
Station Quartier Belvedere, Straßenbahnlinien – 18, D, O,
Autobuslinien – 13A, 69A, U1 Südtiroler Platz – Hauptbahnhof,
Parkplätze vorhanden


