Wien (OTS) – Das SPÖ-geführte Sozialministerium hat eine
Verbandsklage gegen den
asiatischen Onlinehändler TEMU beauftragt, um manipulative Praktiken
und die gezielte Irreführung von Konsument*innen zu unterbinden. SPÖ-
Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim begrüßt das konsequente
Vorgehen von Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig und betont:
„Wer Konsument*innen in die Irre führt und den Markt mit Tricks
unterwandert, hat bei uns keinen Platz. Die SPÖ in der Regierung
setzt alle Hebel in Bewegung und geht konsequent gegen Rabatt-
Schummeleien und unfaire Wettbewerbspraktiken vor. TEMU lockt mit
bunten Glücksspielen und verlockenden Scheinrabatten, aber am Ende
zahlen die Konsument*innen drauf – das ist in Zeiten der Teuerung
besonders schäbig“, so Seltenheim, der von einer wichtigen
Signalwirkung für fairen Wettbewerb spricht: „Wir schützen heimische
Konsument*innen, unsere Unternehmen und Arbeitsplätze in Österreich.
Wer in Europa Geschäfte macht, muss sich an unsere Regeln und Gesetze
halten – auch asiatische Onlinehändler wie TEMU. Niemand steht über
dem Gesetz!“, so Seltenheim heute, Freitag, gegenüber dem SPÖ-
Pressedienst. ****
„Die Menschen haben ein Recht auf klare Informationen und
ehrliche Angebote – online genauso wie im Laden nebenan“, so
Seltenheim. Konkret richtet sich die Klage gegen manipulative
Praktiken wie sogenannte „Dark Patterns“, durch die Nutzer*innen mit
vermeintlichen Gewinnspielen und irreführenden Rabattaktionen zu mehr
Käufen und Datenfreigaben verleitet werden: „Wenn ein TEMU-Glücksrad
den ‚Gewinn‘ eines 100-Euro-Gutscheins suggeriert, bedeutet das einen
teuren Spießrutenlauf für Konsument*innen. Denn um den ‚Gewinn‘
vollständig einzulösen, müssen dutzende Einkäufe innerhalb kürzester
Zeit mit hohen Mindestbestellwerten getätigt werden“, so Seltenheim,
der festhält: „Wir sagen der Abzocke von Konsument*innen den Kampf
an. Die Klage gegen TEMU ist ein wichtiger Schritt für faire
Bedingungen im Onlinehandel.“ (Schluss) ls/lw

