Wien (OTS) – Am Dienstag, den 24. März 2026, findet um 17:25 Uhr eine
spontane
Kundgebung vor dem österreichischen Parlament statt. Anlass ist der
im Nationalrat zur Abstimmung stehende Entschließungsantrag 694/A(E),
der die Einführung von sogenannten „Schutzzonen“ rund um
Einrichtungen für Abtreibungen vorsieht.
Die Veranstalter kritisieren den Antrag als unverhältnismäßigen
Eingriff in die Grundrechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit.
Der bestehende Rechtsrahmen biete bereits ausreichend Schutz vor
Belästigung oder Bedrohung.
Zudem gebe es nach Angaben der Initiatoren keinerlei
dokumentierte Fälle von Belästigung oder Bedrohung von Frauen in
Konfliktschwangerschaften oder Klinikpersonal. Gleichzeitig seien
jedoch zahlreiche Fälle von Bedrohung und Vandalismus gegenüber
Lebensschützern und deren Eigentum bekannt.
Gefordert werden insbesondere:
– die Ablehnung des Entschließungsantrags 694/A(E)
– der Schutz der freien Meinungsäußerung und friedlichen Versammlung
– keine Einschränkung öffentlicher, respektvoller Lebensschutz-
Proteste
Zugleich betonen die Initiatoren die Bedeutung des Schutzes von
Frauen in schwierigen Situationen sowie des ungeborenen Lebens.
Friedlicher Protest müsse in einer demokratischen Gesellschaft
weiterhin möglich sein.
Organisiert wird die Kundgebung vom Marsch fürs Leben Österreich.

