Zoll rettet fünf geschmuggelte Hundewelpen am Flughafen Wien

Wien (OTS) – Im April kontrollierten Zöllnerinnen und Zöllner am
Flughafen Wien
Reisende eines Fluges aus China und entdeckten bei einer Frau fünf
Hundewelpen, die illegal eingeführt werden sollten. Die jungen
Vierbeiner waren in schlechtem Gesundheitszustand und wurden einem
Tierheim übergeben, wo sie nun betreut werden.

„Dieser Aufgriff zeigt eindrucksvoll, wie wichtig die aufmerksame
und professionelle Arbeit unserer Zollbediensteten ist. Bei illegal
eingeführten Hundewelpen steht vor allem das Wohl der Tiere im
Mittelpunkt: Häufig werden sie unter Bedingungen transportiert, die
für junge Tiere belastend und gefährlich sein können. Der Zoll
leistet hier einen wichtigen Beitrag, um solche Fälle aufzudecken und
die Tiere bestmöglich zu schützen“, so Staatssekretärin Barbara
Eibinger-Miedl.

Die ertappte Frau händigte bei der Einreisekontrolle mehrere
Dokumente aus, um die Einfuhr der Welpen als rechtmäßig darzustellen.
Doch rasch stellte sich heraus, dass zumindest drei Hunde für die
Einreise in die Europäische Union viel zu jung waren. Darüber hinaus
wurde bei allen Vierbeinern das vorgelegte Tiergesundheitszeugnis
angezweifelt. Zudem stellte sich im Zuge der Ermittlungen das
Zertifikat der Tollwutbestimmung als Fälschung heraus.

Die hinzugezogene Tierärztin schätzte das Alter der Hunde auf
maximal 7 bis 12 Wochen und äußerte erhebliche Bedenken am
Gesundheitszustand der fünf Welpen. Daher beschlagnahmte der Zoll die
Tiere und übergab sie einem Tierheim zur weiteren Betreuung. Gegen
die Schmugglerin wurde ein Finanzstrafverfahren eingeleitet, das
derzeit noch am Laufen ist.

– Fotos