Wien (OTS) – Das Bundesministerium für Bildung (BMB) veranstaltete am
24. Juni
2026 gemeinsam mit dem Projekt „Mathematik macht Freude“ der
Universität Wien, dem Österreichischen Wissenschaftsfonds und der
Industriellenvereinigung bereits zum sechsten Mal den „Tag der
Wissenschaftsolympiaden“.
Aus diesem Anlass lud Bundesminister Christoph Wiederkehr die
österreichischen Delegationsteams der Internationalen Olympiaden in
Mathematik, Physik, Chemie,
Informatik und Philosophie sowie der European Olympiad of
Experimental Science zu einem Empfang ins Bildungsministerium.
„Die Wissenschaftsolympiaden sind ein wichtiges Instrument, um
junge Talente frühzeitig zu erkennen und gezielt zu fördern. Hinter
der Qualifikation für eine internationale Olympiade stehen unzählige
Stunden des Lernens und Nachdenkens. Die Schülerinnen und Schüler,
die sich für die Bewerbe qualifiziert haben, zeigen herausragende
Leistungen und vor allem Begeisterung für ihre Disziplinen. Sie
vertreten Österreich in der Welt als Botschafterinnen und Botschafter
unseres Bildungsstandorts“, so Bildungsminister Christoph Wiederkehr
im Rahmen des Empfangs. Den bereits erfolgreichen Teilnehmerinnen und
Teilnehmern der European Olympiad of Experimental Science gratulierte
der Bundesminister zu einer Gold- und einer Silbermedaille, dem
österreichischen Team der Internationalen Philosophie-Olympiade zu
einer „Honorable Mention“.
Der „Tag der Wissenschaftsolympiaden“ wurde 2021 ins Leben
gerufen. Ziel der Initiative ist es, das öffentliche Bewusstsein für
die Olympiaden zu stärken, die dort erbrachten Leistungen der
Schülerinnen und Schüler zu würdigen und den Austausch mit
Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie zu fördern.
Gudrun Feucht, Leiterin des Bereichs Bildung und Gesellschaft der
Industriellenvereinigung: „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der
Wissenschaftsolympiaden zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial in
Österreichs jungen Menschen steckt. Gerade ein Innovations- und
Industriestandort wie Österreich lebt von Neugier,
Problemlösungskompetenz und der Bereitschaft, junger Menschen ihre
Potentiale zu entwickeln und über Grenzen hinauszudenken.
Exzellenzförderung ist daher kein Luxus, sondern eine Investition in
die Zukunft des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Österreich.
Es liegt uns seitens der österreichischen Industrie besonders am
Herzen, Spitzenleistungen von Schülerinnen und Schülern vor den
Vorhang zu holen, gebührend zu feiern und ihre nationalen und
internationalen Erfolge auch in der Öffentlichkeit bekannt zu
machen.“
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