Augenlaser

AK warnt vor Booking.com-Betrugsmasche!

Wien (OTS) – Die AK warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche im
Zusammenhang mit
Buchungen über Booking.com. Konsument:innen erhalten gefälschte E-
Mails von vermeintlichen Unterkünften mit der Aufforderung, Buchungs-
oder Kreditkartendaten zu bestätigen und/oder eine Vorauszahlung zu
leisten. Andernfalls werde die Reservierung storniert. Die AK rät:
Niemals auf Links in E-Mails klicken, um persönliche Daten oder
Zahlungsinformationen preiszugeben!

„Die Fallen für Konsument:innen werden immer professioneller und
schwerer erkennbar“, sagt AK Konsument:innenschützerin Gerda
Heilegger. „Die E-Mails stammen von Kriminellen. Sie geben sich als
gebuchte Unterkunft aus und verlinken auf oft täuschend echt
aussehende Webseiten. Die E-Mails wirken vertrauenswürdig, weil die
korrekten persönlichen Daten und Reisedaten enthalten sind.“
Tatsächlich wurden die Daten der Kund:innen von Kriminellen erbeutet.

Heilegger: „Die kurze Frist zur Bestätigung der Daten sowie die
angekündigte Möglichkeit einer Stornierung kurz vor Reisebeginn
setzen die Konsument:innen deutlich unter Druck.“ Schon das Anklicken
eines externen Links in der Mail beinhaltet die Gefahr, dass
Schadsoftware auf Computer oder Handy landen. Klicken Konsument:innen
auf einen Bezahllink und überweisen tatsächlich das Geld für die
Buchung an die Kriminellen, ist es oft sehr schwierig, den Betrag
zurückzubekommen. In Einzelfällen berichteten Konsument:innen auch
davon, dass die Bezahlung anscheinend nicht funktioniert habe, daher
versuchten sie die Bezahlung mehrmals und überwiesen damit ein
Vielfaches des beabsichtigten Betrages an die Betrüger.

AK Tipps: So können Sie sich schützen
+ E-Mails misstrauen : Geben Sie keine sensiblen Daten online weiter.
Fragen Sie beim Unternehmen nach.

+ Zahlung anzweifeln : Vorsicht, wenn Sie eine bestimmte
Zahlungsmethode vereinbart haben und plötzlich eine andere verlangt
wird. Fragen Sie direkt bei der Unterkunft oder Buchungsplattform
nach, aber nutzen Sie Ihre bekannten Kontaktdaten dafür.

+ Kreditkarte sperren : Wenn Sie Kreditkartendaten bekanntgegeben
haben, lassen Sie Ihre Kreditkarte sperren.

+ Bank verständigen: Ist ein Schaden passiert, stoppen Sie sofort
weitere Überweisungen oder Abbuchungen. Kontaktieren Sie rasch Ihre
Bank und versuchen Sie eine Rückbuchung. Machen Sie zusätzlich eine
Anzeige bei der Polizei und sichern Sie Beweise.

+ AK hilft: Verweigert eine Bank bei Online-Bankingbetrug die
Erstattung des Schadens, wenden Sie sich an eine
Konsument:innenschutzeinrichtung.