Elisabeth Kromus als Gleichbehandlungsbeauftragte der Stadt Wien wiederbestellt

Wien (OTS) – Elisabeth Kromus wurde am Montag, den 22. Juni 2026 als
Gleichbehandlungsbeauftragte der Stadt Wien wiederbestellt. Das
entsprechende Dekret überreichten Frauenstadträtin Elke Hanel-Torsch,
Personalstadtrat Jürgen Czernohorszky und Magistratsdirektor Dietmar
Griebler.

Die Stadt Wien bekennt sich mit dem Wiener
Gleichbehandlungsgesetz seit 30 Jahren zu einer aktiven
Gleichstellungs- und Frauenförderungspolitik und verpflichtet sich
dazu, jede berufliche Benachteiligung aufgrund des Geschlechts bzw.
der Geschlechtsidentität zu beseitigen.

„Als Stadt der Frauen steht die Stadt Wien für eine starke und
fortschrittliche Frauenpolitik. Unser klares Ziel ist es neue
Perspektiven zu eröffnen und Frauen in Führungspositionen zu fördern.
Es geht auch darum veraltete Rollenbilder über Bord zu werfen und
Karrierewege aufzuzeigen, die in der Vergangenheit als untypisch
gegolten haben. Denn Qualifikation ist keine Frage des Geschlechts.
In Wien wird Gleichstellung konsequent umgesetzt und die
Gleichbehandlungsbeauftragte trägt mit Ihrer Arbeit maßgeblich dazu
bei “, so Frauenstadträtin Elke Hanel-Torsch.

Personalstadtrat Jürgen Czernohorszky würdigte die bisherige
Arbeit und betonte die Bedeutung der Funktion: „Ich danke Elisabeth
Kromus für die engagierte Arbeit der letzten Jahre und freue mich auf
die weitere Zusammenarbeit. Bei der Stadt Wien sollen alle
Mitarbeiter*innen unabhängig vom Geschlecht die gleichen Chancen
haben und ihre Rechte einfordern können, ohne dass sie Nachteile
befürchten müssen. Um einen umfassenden Schutz vor Diskriminierung
sicherstellen zu können, sind unabhängige und weisungsfreie
Einrichtungen wie die Stelle der Gleichbehandlungsbeauftragten
wesentlich. “

Elisabeth Kromus bringt langjährige Erfahrung und Expertise im
Bereich Gleichstellung mit. Während ihrer bisherigen Amtszeit konnten
zahlreiche Maßnahmen und Initiativen zur Prävention von
geschlechtsbezogener Diskriminierung umgesetzt und viele Fortschritte
erzielt werden. „Dauerbrenner in der täglichen Arbeit sind nach wie
vor sexuelle Belästigung und die Diskriminierung aufgrund von
Schwangerschaft bzw. Elternschaft. Aktuell haben wir einen besonderen
Fokus auf die Erhöhung der Väterbeteiligung an der Care-Arbeit. In
Zukunft werden wir uns verstärkt mit Fragestellungen rund um die
Diskriminierung aufgrund der von Pflege von Angehörigen sowie New
Work und Künstliche Intelligenz aus Geschlechterperspektive
auseinandersetzen. “

Magistratsdirektor Dietmar Griebler ist überzeugt: „Wenn wir
Gleichbehandlung konsequent leben, profitieren alle. Weil Leistung
und Potenziale zählen – unabhängig von Geschlecht oder Rolle. Seit
Einführung des Wiener Gleichbehandlungsgesetzes hat sich Vieles zum
Positiven verändert, aber es gibt noch Einiges zu tun: Ein herzliches
Danke an dieser Stelle an Elisabeth Kromus für ihre wichtige Arbeit!“

Pressebilder zu dieser Aussendung sind in Kürze unter
https://presse.wien.gv.at/bilder abrufbar. (Schluss)